Wenn Puppen Harley fahren
Mehr als 1000 Exponate bei Barbie- und Lego-Ausstellung im Congress-Park
STADTMITTE. Filigrane Lego-Bauwerke und Barbiepuppen aus verschiedenen Jahrzehnten, insgesamt mehr als 1000 Exponate, können die Besucher bei der Barbie- und Lego-Ausstellung im Congress-Park bewundern. Gestern öffnete sie ihre Pforten.
Seit 50 Jahren gibt es Lego-Bausteine, Barbie feiert im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag. Zu einer Reise durch die Jahrzehnte der berühmten Puppe werden die Besucher im Congress-Park eingeladen. Zwischen den Ausstellungsstücken informieren Schautafeln über die Geschichte von Barbie und die zeitgeschichtlichen Ereignisse der jeweiligen Epoche. Am 9. März 1959 wurde Barbie erstmals auf der Spielzeugmesse in New York vorgestellt.
Seit 2004 existiert die Ausstellung. Seitdem ist sie durch verschiedene Städte Europas getourt. Die Ausstellungsstücke stammen hauptsächlich aus dem Privatbesitz von Sammlern. Barbie präsentiert sich in ihren zahlreichen Facetten.
Sie ist als Rockstar unterwegs, wird in ihren rund 60 verschiedenen Berufen dargestellt und befindet sich inmitten einer Hochzeitsgesellschaft. "Barbie und die Stars" lautet der Titel einer Vitrine, hinter der sich Diana Ross, Shakira und Destinys Child verbergen. Seit 2000 gibt es die Sonderkollektion Harley Davidson. Neben dem Miniaturformat im Glaskasten steht eine große Maschine ebenfalls in der Ausstellung.
Mehr als 1000 Barbiepuppen werden gezeigt. Darüber hinaus gibt es etwa 80 Lego-Exponate zu sehen. In filigraner Kleinarbeit wurden die Maxifiguren Robin Hood mit seinem Ritter sowie "Little Tux Der Linux Pinguin" zusammengebaut. Bauwerke wie der Eiffelturm, Rennwagen und Flugzeuge runden das Angebot ab.
Die Ausstellung hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie ist bis zum 21. Dezember zu sehen.













