Partie in Kiel erneut abgesagt längere Pause für Eintracht-Profis
Fußball-Drittligist muss nun vom 24. März bis 24. April zehn Spiele absolvieren
BRAUNSCHWEIG. Jetzt wird es langsam eng für Eintracht Braunschweig mit Terminen für Nachholspiele in der 3. Fußball-Liga. Gestern wurde die für morgen Abend angesetzte Partie bei Holstein Kiel abgesagt. Nach neuerlichen Schneefällen ist der Platz im Holstein-Stadion nicht bespielbar. Zudem sind Teile der Zuschauerränge und einige Zufahrtswege vereist. Die Begegnung vom 22. Spieltag wurde bereits zum zweiten Mal verlegt. Konsequenz für die Kieler: Sie müssen morgen ihre Partie beim FC Carl Zeiss Jena nachholen, die am Samstag kurzfristig abgesagt worden war.
"Ich hätte gern in Kiel gespielt und den Schwung vom 3:3 gegen Ingolstadt mitgenommen", sagte Marc Arnold. Als möglichen Termin für das Spiel in Kiel hat der sportliche Leiter von Eintracht den 27. April ausgemacht.
Und das ist auch fast die einzige Möglichkeit. Denn Holstein muss in der kommenden Woche bereits die Partie gegen Offenbach nachholen. Und in den darauffolgenden fünf Wochen stehen für Eintracht jeweils Dienstags- oder Mittwochsspiele auf dem Programm.
Für Eintrachts Profis hatte der Spielausfall eine angenehme Begleiterscheinung. Ihnen wurde umgehend per SMS mitgeteilt, dass am gestrigen Tag kein Training stattfand. Ursprünglich war geplant gewesen, von 18.30 Uhr an auf den Kunstrasen am Stadion zu gehen.
Bei Eintracht beginnt somit heute die Vorbereitung auf die Samstagsbegegnung im eigenen Stadion gegen die SpVgg Unterhaching. Dann wird aller Voraussicht nach Kingsley Onuegbu erstmals seit dem 5. Dezember wieder im Aufgebot für ein Punktspiel stehen. Der gebürtige Nigerianer hat nach seinem Adduktorenabriss ein spezielles Aufbautraining absolviert und ist seit einigen Tagen wieder im Übungsbetrieb der Mannschaft. "Es sieht gut aus", sagt Arnold.
Die Spielvereinigung, deren Heimspiel gegen Burghausen am Wochenende ausgefallen war, muss heute in Aue im Erzgebirge-Stadion antreten. Dort soll im dritten Anlauf Matthias Lust sein Trainerdebüt in der 3. Liga geben. Der 39-Jährige hatte Mitte Februar den glücklosen Ralph Hasenhüttl abgelöst, nachdem Unterhaching aus neun Spielen nur fünf Punkte geholt hatte. Lust war zuvor Co-Trainer der Spielvereinigung gewesen.













