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12. März 2010
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Herzöge als neue Partner im Gespräch

Schicken Phantoms-Korbjäger die SG in Regionalliga?

Von Ute Berndt

BRAUNSCHWEIG. Die Kooperation zwischen den Leistungs-Basketballteams aus Braunschweig und Wolfenbüttel könnte schon für die nächste Saison über den Jugendbereich hinaus gehen. Erstligist Phantoms erwägt eine Kooperation mit den sportlich aus der zweiten Liga Pro B in die Pro A aufgestiegenen Herzögen Wolfenbüttel und stellt damit die Zukunft ihres Partners SG-Baskets Braunschweig in der Pro B in Frage.

Wie Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun auf Nachfrage mitteilte, werde sich die neue Arbeitsgruppe Leistungsbasketball BS/WF mit dem Thema beschäftigen – ergebnisoffen. Ein Grund: Die finanzielle Zukunft der SG-Baskets ist laut Braun ungeklärt. "Drei wichtige Sponsoren des Teams haben angekündigt, dass sie sich nach dieser Saison zurückziehen werden."

An eine große Lösung mit einem Erstligisten, einem Pro-A- und einem Pro-B-Team glaube er momentan aus Kostengründen nicht, sagt Braun. Eine Kooperation mit Wolfenbüttel bedeute also, dass die SG-Baskets, Sechster der Pro B, in die Regionalliga zurückgezogen würde, während ihre stärksten Talente in Wolfenbüttel Pro A spielen und eine bessere Perspektive haben könnten. "Unser Ziel ist es, sportlich das Beste rauszuholen", betont Braun.

Ob die Herzöge den sportlich erkämpften Aufstieg überhaupt wahrnehmen dürfen, entscheidet sich vielleicht morgen. Dann treffen sich die Zweitliga-Vertreter in Berlin, um über Lizenzvergabe und Staffeleinteilung zu beraten. Die Pro-A-Standards hinsichtlich Etat und Hallengröße können die Wolfenbütteler nicht erfüllen, andere Klubs aber auch nicht. Stefan Schwope, Manager der SG-Baskets, erwartet daher noch ein Stühlerücken.

Findet der Braunschweiger Zweitligist neue Sponsoren, könne er weitermachen, sagt Braun. Die Phantoms wollten dem Team jedenfalls nicht noch stärker als bisher unter die Arme greifen. Umgekehrt sei es auch auf keinen Fall geplant, den Wolfenbüttelern Finanzhilfen zu geben.

"Und wenn wir mit den Herzögen kooperieren, dann muss gewährleistet sein, dass es dort Spielzeit für unsere jungen deutschen Spieler gibt, sonst ist das sportlich kein Anreiz für uns", betont Braun. "Vielleicht bleibt ja auch alles wie es ist."

Donnerstag, 30.04.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/10245606/menuid/2167
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