Basketballer Cain kehrt zu den Phantoms zurück
Deutsche Profis sollen mehr Spielzeit bekommen
BRAUNSCHWEIG. Der dritte Profi nach Nils Mittmann und Andrew Drevo, der bei den Braunschweiger Basketballern weitermachen soll, ist Jason Cain. "Wir sind uns einig, er hat mündlich zugesagt, nur der Vertrag muss noch unterschrieben werden", berichtet Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun.
Vorgespräche mit dem athletischen Center hatte Braun bereits geführt, und auch der neue Trainer Sebastian Machowski ist vom Können des 24-Jährigen überzeugt. "Jason ist ein Energiefaktor, ein Typ, der Identifikation schafft, und ein sehr starker Verteidiger, was gut in Sebastians Konzept passt", sagt Braun. "Außerdem haben wir schon zwei Jahre in ihn investiert und wissen, dass er noch viel Potenzial hat."
Einig sind sich die Phantoms-Verantwortlichen auch mit einem neuen Co-Trainer, der nächste Woche präsentiert werden soll.
Im Blick auf die weitere Personalplanung sind Machowski und Braun nach Aussage des Sportdirektors überein gekommen, bei den Ausländerverpflichtungen die Maxime "Qualität statt Quantität" gelten zu lassen. Der Trainer hatte zudem schon angekündigt, gerne mit Spielern aus verschiedenen Nationen und nicht unbedingt nur mit Amerikanern arbeiten zu wollen.
"Wir lassen jedenfalls erstmal Platz im Kader und wollen dadurch unseren deutschen Doppellizenzspielern mehr Chancen geben zu spielen und sie öfter ins kalte Wasser werfen", betont Braun. "Das ist zwar ein Risiko, aber damit kann ich besser leben."
Vier deutsche Spieler müssen nächste Saison laut Reglement pro Spiel im Zwölferkader stehen.













