"Wir gehen davon aus, dass wir die Lizenz sicher haben"
Phantoms erfüllen Bedingungen der Basketball-Bundesliga frühzeitig Nur drei Zweitligisten wollen aufsteigen
BRAUNSCHWEIG. Nur drei Basketball-Zweitligisten trauen sich den Aufstieg und die Erfüllung der Teilnahmebedingungen in die Bundesliga zu. Neben den 18 BBL-Klubs haben nur die ProA-Ligisten BBC Bayreuth, Saar-Pfalz Braves und BG Karlsruhe ihre Lizenzierungsunterlagen für die neue Saison mit Fristablauf am Montag eingereicht.
Bei den Phantoms Braunschweig sehen die Verantwortlichen trotz nochmals gesteigerter Anforderungen der Liga dem Lizenz-Vergabetermin 12. April ganz gelassen entgegen. "Wir gehen davon aus, dass wir die Lizenz sicher haben, denn wir haben jetzt schon alle Bedingungen erfüllt", sagt Finanz-Chef Norbert Rüscher, so dass man sich dieses Jahr nicht mal vorsichtshalber für die Pro A angemeldet habe.
Der sportliche Ligaverbleib ist schon rechnerisch sicher. Durch die Zweijahresverträge der fünf Hauptsponsoren haben die Braunschweiger bereits jetzt die geforderten 80 Prozent an Werbeeinnahmen für das eingereichte Budget der neuen Saison nachgewiesen. Im Vorjahr hatten sie es laut Lizenz-Auflage bis zum 30. Juni nachgeliefert.
"Außerdem haben wir im Gegensatz zu anderen Klubs auch keine langfristigen Verbindlichkeiten", meint Rüscher stolz. Und die neuen organisatorischen Hürden seien auch genommen, den ab nächster Saison geforderten hauptamtlichen PR-Manager hatten die Phantoms in Person von Markus Gröchtemeier schon im vergangenen Sommer eingestellt, das professionelle Ticketing-System ebenfalls vorausschauend bereits installiert.
Andere Erstligisten müssen hingegen um ihre Lizenz bangen. Die Düsseldorfer überleben diese Saison nur dank einer beachtlichen sechsstelligen Finanzspritze der Stadt, Trier kürzte schon im Herbst die Gehälter der Spieler, und in Göttingen fiel der Namenssponsor wegen Insolvenz aus.













