Schneller spielen, öfter zum Korb ziehen
Braunschweigs Basketballer schwören sich auf aggressiveres Angriffsspiel ein Wiedersehen mit Wright
BRAUNSCHWEIG. Die Phantoms gegen Paderborn das war auch vergangene Saison das erste Spiel der Braunschweiger, das im BBL-TV, dem Internet-Fernsehkanal der Basketballer-Bundesliga, direkt übertragen wurde. Damals blamierte sich das Team von Emir Mutapcic bei den Westfalen mit 59:67.
Wenn der Sender morgen erneut seine Kameras zu diesem Duell aufbaut, soll es ein Ende haben mit den Siegen der Paderborner, die auch das Rückspiel gewonnen hatten. "Wir müssen in eigener Halle durch unsere Verteidigung das Spiel diktieren", fordert Trainer Emir Mutapcic.
Sein Hauptaugenmerk diese Woche lag aber auf dem Angriff, der mit 60,5 Punkten im Schnitt der schlechteste der Liga ist. Paderborn erzielt zehn Zähler mehr. "Wir müssen unsere Aggressivität auch in der Offensive zeigen", verlangt der Trainer, dass schneller gespielt und mehr zum Korb gezogen wird. Daraus ließen sich einfachere Punkte erzielen, ist er sicher und sei es durch Freiwürfe.
Doch die Gäste, die ebenfalls einen Sieg und drei Niederlagen in der Bilanz stehen haben, dürfen nicht unterschätzt werden. Zwar haben sie in Liga-Topwerfer Tim Black ihren Antreiber verloren, aber dafür hat Trainer Doug Spradley, einst Spielmacher in Braunschweig, fünf bundesliga-erfahrene Spieler verpflichtet. Nach dem Ex-Braunschweiger Steven Wright, Ex-Nationalspieler Nino Garris aus Frankfurt, Lavelle Felton aus Jena und Rückkehrer Reggie Golson aus Chalet holte er noch Liga-Raubein Chris Ensminger aus Bamberg.
"Der Positionskampf unter den Körben wird auch ein Schlüssel für den Sieg sein", weiß Mutapcic, dass da eine Menge Arbeit auf seine langen Spieler wartet. Dennoch starten die Phantoms sehr zuversichtlich. Schließlich wurde das letzte Heimspiel vor den Fernsehkameras ja gewonnen gegen Quakenbrück.
Braunschweig Paderborn, Sonntag, 17 Uhr, VW-Halle.













