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13. Februar 2012
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Zwei Heimkämpfe für SV Querum

Saison in der Bundesliga der Bogenschützen beginnt Samstag in Oberhausen

Von Frank Rieseberg

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Mit unveränderter Mannschaft startet der deutsche Vizemeister SV Querum in die neue Bundesliga-Saison im Bogenschießen. Und deshalb zählt das Team um Trainerin Petra Kastellan auch wieder zum engen Favoritenkreis.

Doch da das Leistungsniveau in Deutschland einerseits hoch, aber andererseits auch sehr kompakt ist und dieser Sport extrem von Nervenstärke und Tagesform abhängt, ist die Qualifikation für die Endrunde um die Meisterschaft kein Selbstläufer.

Trotzdem erwartet Petra Kastellan von den WM-Teilnehmern Florian Floto, Jens Pieper und dem ebenfalls international erfahrenen Michael Frankenberg sowie Thomas Zeh gleich zum Auftakt am Samstag in Oberhausen ein deutliches Zeichen. "Wir müssen schon sechs Siege einfahren, um nicht unter Druck zu kommen, mindestens aber fünf", verlangt sie von ihren Schützlingen.

In der Bundesliga gibt es in Nord- und Süddeutschland jeweils vier Vorrunden-Wettkämpfe, in denen die je acht Bundesligisten jedes Mal nach dem Modus jeder gegen jeden antritt. Die ersten Vier aus Norden und Süden bestreiten dann die Meisterschaftsrunde an einem Tag, die vergangene Saison in Braunschweig und diesmal am 20. Februar in Neumarkt bei Nürnberg über die Bühne geht.

Neben Querum zählt in erster Linie Titelverteidiger Bergmann Borsig Berlin zum Favoritenkreis. Die Hauptstädter trainieren am Olympiastützpunkt und stellen quasi die Frauen-Nationalmannschaft. "Aber auch mit Oberhausen ist zu rechnen. Die haben den sofortigen Wiederaufstieg geschafft und wollen ihr Heimrecht natürlich zum Auftakt mit viel Energie nutzen", sagt Petra Kastellan.

Diese Saison gibt es für die Querumer gleich zwei Heimkämpfe in der Vorrunde, am 9. Januar und am 6. Februar, jeweils in der Halle Güldenstraße. "Das kostet zwar eine Menge Arbeit, aber man spart sich die viele Fahrerei", sagt die Trainerin. Und der Vorteil der unterstützenden Fans? "Das ist unterschiedlich. Wenn es bei uns läuft, sind die Zuschauer voll und ganz hinter uns. Wenn es nicht so gut läuft, sind sie eher etwas ruhiger."

Donnerstag, 05.11.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11216442/menuid/2168

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