SG-Basketballern reicht ein starker Schlussspurt
Aufbauspieler Philipp Friedel brachte es auf den Punkt. "Letztlich zählt nur der Sieg", sagte der Korbjäger der SG Braunschweig gestern Abend nach dem 84:71 (14:16, 16:17, 20:24, 34:14)-Heimerfolg im Nachholspiel gegen die Skyliners Frankfurt. Dabei hätten die meisten der etwa 300 Zuschauer Mitte des dritten Viertels wohl keinen Cent mehr auf einen Heimsieg ihrer ProB-Liga-Basketballer gegen die bis dato punktgleichen Gäste aus der Banken-Metropole gesetzt.
Die Mannschaft von Trainer Liviu Calin, die ohne die angeschlagenen Jusuf El Domiaty und Daniel Theis antrat, präsentierte sich im Angriff völlig kopflos und kassierte zu allem Überfluss auf der Gegenseite einen Schnellangriff nach dem anderen. Das war auch SG-Trainer Liviu Calin nicht entgangen: "Über die ersten 35 Minuten will ich besser nicht sprechen." Seiner Mannschaft habe sowohl die nötige Intensität als auch die Konzentration gefehlt, monierte der gebürtige Rumäne. Hinzu kam eine unterirdische Trefferquote. Der Sieben-Punkte-Rückstand (50:57) zu Beginn des letzten Spielabschnitts war da noch geschmeichelt.
Doch dann ging plötzlich ein Ruck durchs SG-Team. Mit acht Punkten in Folge, darunter zwei Dreier, brachte der bis dato ebenfalls schwach agierende Philipp Friedel die Hausherren erstmalig wieder in Front (62:59, 33.). Nun waren es die vom gebürtigen Braunschweiger Harald Stein trainierten Gäste, die komplett ihren Faden verloren. So sprang für die SG um den starken Lee Roberts unterm Strich sogar noch ein deutlicher Sieg heraus.
SG: Roberts 28 Pkt. (10 Rebounds, 4 Steals), Friedel 22 (3/5 Dreier), Fleischmann 16 (8 Rebounds), Zajic 6 (2/7 Dreier), Klocke 3, Dilukila 3, Granz 2, Gertz 2, Njoya 2, Wessels.













