Zu wenig Kämpfer: BJC sagt Kampftag ab
Punkte gehen kampflos an Mönchengladbach
Die Bundesliga-Judoka des BJC haben ihren Auswärtskampf beim 1. JC Mönchengladbach kurzfristig abgesagt. Für den dritten Kampftag konnten die Trainer auf keine ausreichend große Mannschaft zurückgreifen.
Schon am Freitagfrüh wusste Trainer Falk von der Osten, dass ihm wegen des Ausfalls von sechs Leistungsträgern nur eine Rumpftruppe zur Verfügung stehen würde. Als sich dann am Abend noch zwei weitere Kämpfer abmeldeten, haben die Verantwortlichen beschlossen, die Begegnung vom Sonnabend kurzfristig abzusagen und die Punkte kampflos abzugeben.
"Das ist ein herber Schlag", sagt Team-Manager Honner Hornuß mit Blick auf die Tabelle. Gegen die ebenfalls sieglosen Gladbacher hatte man eigentlich auf die ersten Punkte gehofft.
Aber weil Matthias Schmunk und Tomasta Adamiec beim World-Cup in Lissabon kämpften und Jaromir Jezek sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet, dazu noch die verletzungsbedingten Ausfälle kamen, entschloss man sich beim BJC zu diesem Schritt.
"Natürlich ist das alles sehr ärgerlich, aber wegen dieser Bedingungen haben wir keine sinnvolle Lösung gesehen", erklärt von der Osten, warum die Braunschweiger Judoka zum ersten Mal einen Bundesliga-Kampf absagten. Neben dem Punktverlust droht den Braunschweigern zudem eine Geldstrafe seitens des Verbandes.
"Da ist jetzt viel zusammengekommen. Nächste Woche beim Heimkampf werden wir wieder mehr Kämpfer zur Verfügung haben. Zwar reisen Schmunk und Adamiec von Lissabon direkt weiter zum nächsten Turnier nach Madrid, aber das können wir dann kompensieren", sagt Hornuß.













