Über Berlin und Düsseldorf zur WM nach Osaka
Marathon-Läuferin Luminita Zaituc steht am Sonntag vor dem ersten Härtetest
Das Ziel ist klar, am Sonntag steht der erste Härtetest auf dem Weg zur Weltmeisterschaft an: Luminita Zaituc, Marathon-As der LG Braunschweig, wird am Sonntag beim Berliner Halbmarathon am Start sein und sich starker internationaler Konkurrenz stellen.
Das allerdings interessiert die 38-Jährige nur am Rande. Wie immer wird es ihr eigener Rhythmus sein, der ihr Rennen bestimmt. "Ich werde sehen, wie es geht. Wenn ich die Leistungen aus dem Training bestätigen und vielleicht noch ein bisschen schneller laufen kann, bin ich zufrieden. Egal, welcher Platz es wird", sagt die Sport-Soldatin.
Sorgen um ihrem WM-Startplatz muss sich Luminita Zaituc nicht mehr machen. Die schnellste deutsche Marathon-Läuferin des vergangenen Jahres ist bereits qualifiziert. Ihr Plan, der sie zum WM-Lauf nach Osaka in Japan führen soll, steht fest: Nach dem Halbmarathon in Berlin wird sie am 6. Mai in Düsseldorf den Marathon laufen.
Dort hatte die LG-Athletin, die in Neuss lebt, im vergangenen Jahr gewonnen. Anschließend stehen Regeneration und die letzte Phase der Vorbereitung auf die WM an.
Am 2. September ist es dann so weit: In Osaka wird am letzten WM-Tag der Marathon-Lauf der Frauen gestartet.
Generalstabsmäßig hat Zaituc ihr Programm geplant, war gerade in Japan, um zu testen, wie ihr Körper auf die Reise und die Zeitumstellung reagiert und wieviel Zeit sie zur Regeneration in Japan einplanen muss.
"Ich brauche schon etwa zehn Tage", sagt die Frau, die im vergangenen Jahr den Köln-Marathon in 2:28:24 Stunden gewonnen hatte. Mit diesem Sieg im Herbst hatte sie die Rangfolge im deutschen Marathon-Lager wieder gerade gerückt und Ulrike Maisch, die in Göteborg die EM gewonnen hatte, weil Zaituc bei Kilometer 28 völlig entkräftet aussteigen musste, geschlagen.
Die ganze Saison 2006 hatten die Braunschweigerin gesundheitliche Probleme begleitet, die nun aber überwunden sind. "Ich kann gut trainieren", sagt Luminita Zaituc zufrieden.
Voraussichtlich im heimischen Neuss wird sie nach dem Halbmarathon weiter trainieren. "Auf den bekannten Wegen laufe ich am liebsten. Wird das Wetter aber zu schlecht, werde ich nach Spanien ausweichen. Täglich 30 Kilometer bei Dauerregen zu laufen das macht keinen Spaß und geht auch nicht", gesteht Zaituc.
Verständlich. Und schließlich ist im September in Osaka auch nicht unbedingt mit Regen zu rechnen.













