Ultra-Athlet Wimmer peilt beim Nachtlauf Laufband-Weltrekord an
Tausende Zuschauer sollen Friends-For-Life-Athleten über 100 Kilometer anfeuern
Er braucht Publikum, das ihn anfeuert, denn er will einen Weltrekord schaffen. Und wer könnte einen Läufer besser unterstützen als tausende von Laufzuschauern und anderen Läufern? So hat sich Robert Wimmer mit dem Nachtlauf sicherlich einen idealen Schauplatz für sein ambitioniertes Vorhaben gesucht.
Der Nürnberger gehört zum Braunschweiger Extremsportteam Friends for Life und hat sich für den 27. Juni auch eine entsprechend extreme Herausforderung gestellt: 100 Kilometer will er auf dem Laufband abspulen in weniger als 7:39,31 Stunden. Diese Zeit ist der aktuelle Rekord, aufgestellt von Martin Tighe aus Großbritannien am 19. März 2005.
Der 41-jährige Wimmer zählt zu den Top-Athleten der deutschen Ultra-Laufszene. 2003 hat er den mehr als 5000 Kilometer langen Transeuropa-Lauf von Lissabon nach Moskau gewonnen, 64 Tage benötigte der Ausnahme-Sportler für die längste Strecke, die je ein Mensch bei einem Wettbewerb absolviert hat. Wimmer steckt schon in den Vorbereitungen für die Neuauflage nächstes Jahr, bei der es von der Südspitze Italiens bis zum Nordkap gehen soll.
"Wir hoffen, dass sich möglichst viele Teilnehmer des Nachtlaufs vor dem Rathaus einfinden werden, um Robert Wimmer anzufeuern und ihm die Daumen zu drücken", sagt Michael Strohmann, Vorsitzender der Friends For Life. Sein Verein möchte den Weltrekordversuch nutzen, um Spenden für Sportprojeke mit Braunschweiger Jugendlichen zu sammeln.
Zeitplan:
Gegen 16.15 Uhr wird Robert Wimmer am Stand der Friends For Life auf dem Platz der Deutschen Einheit unter notarieller Aufsicht mit seinem Rekordlauf beginnen. Klappt alles wie geplant, kann das Publikum des Braunschweiger Nachtlaufs gegen 23.50 Uhr Augenzeuge des neuen Weltrekordes werden. UB











