3:0 MTV macht Sensation perfekt
Volleyball-Verbandsliga: Gifhorn qualifiziert sich nach dem siebten Sieg in Serie für den Relegationsplatz
GIFHORN. Die Sensation, sie ist perfekt: Klammheimlich haben sich die Volleyballer des MTV Gifhorn in die Aufstiegsrelegation geschlichen. Der Verbandsligist, der lange Zeit im Tabellenkeller festgesteckt hatte, sicherte sich im Saisonfinale sein Ticket mit einem souveränen 3:0 (25:18, 25:20, 25:19)-Erfolg gegen den TSV Giesen III.
"Wir freuen uns natürlich riesig", erklärte MTV-Trainer Werner Metz, nachdem auch er die freudige Botschaft aus Braunschweig erhalten hatte. Angreifer Henning Mohring hatte einige Zeit nach dem eigenen Erfolgserlebnis via Handy die Ergebnisse der Kontrahenten USC Braunschweig III und SF Aligse in Erfahrung gebracht. Und zum Glück hatten sich zumindest die Braunschweiger sowohl gegen Aligse (0:3) als auch gegen Salzdahlum II (1:3) die Blöße gegeben.
"Natürlich haben wir nach unserem Sieg spekuliert, in die Aufstiegsrelegation zu rutschen. Doch richtig daran geglaubt haben wir eigentlich nicht", verriet Metz, der am Samstagabend die Saisonabschlussfeier nutzte, um seine Schützlinge noch einmal zusammenzutrommeln.
"Es war für mich wichtig zu wissen, ob wir als Mannschaft in der kommenden Saison so zusammenbleiben. Das ist nämlich Grundvoraussetzung, um in die Relegation zu gehen", offenbarte Gifhorns Trainer, der nicht lange auf ein Feedback seines Teams warten musste. "Es war schnell klar, dass wir versuchen wollen aufzusteigen."
Doch wen wundert das? Schließlich haben sich die Schwarz-Gelben ihre Chance, in die Oberliga zurückzukehren, redlich verdient. Ganze sieben Siege in Folge feierten die MTV-er, die zur Saisonhalbzeit noch mit 4:10 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert hatten.
"Dass wir nach dem schwachen Saisonstart noch in die Aufstiegsrelegation rutschen, damit hätte wohl niemand gerechnet", sagte Metz, der einen ungefährdeten Erfolg seiner Schützlinge gegen Giesen sah. Von Beginn an marschierten die Gifhorner vorneweg und das, ohne großartig zu glänzen.
"Wir haben nicht überragend gespielt. Gerade unser Quote im Angriff war nicht so gut wie zuletzt", bilanzierte Metz, der dennoch mit seinen Schützlingen einzig im dritten Spielabschnitt beim Stand von 7:10 kurzfristig ins Hintertreffen geriet. "Insgesamt war der Sieg absolut ungefährdet", so das Schlusswort von Metz.
MTV: Helm, Lemanczyk, Mohring, Wendt, Ulrich, Fiehring, Krick, Krauskopf, Metz.













