SV Osloß hat noch eine Revanche offen
Die Mannschaft von Spielertrainer Babis Cirousse erwartet Platendorf
GIFHORN/WOLFSBURG. Der TuS Müden-Dieckhorst plant die Aufholjagd in der Fußball-Bezirksliga. Voraussetzung dafür: ein Sieg beim Helmstedter SV.
Helmstedter SV TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr). Mit dem vermeintlich stärksten Gegner muss sich der TuS messen. Das interessiert Müdens Coach Volker Steding aber wenig. "In der jetzigen Lage gibt es keine leichten oder schweren Gegner. Wir müssen zusehen, unsere Punkte für den Klassenerhalt zu sichern", spricht der Coach an, dessen Mannschaft als Tabellenletzter vier Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat. Trotzdem ist Steding optimistisch. "Wenn wir die nächsten zwei Partien gegen Helmstedt und Frellstedt erfolgreich beenden, stehen wir nicht nur besser da, das puscht uns auch für die restlichen Spiele", so Steding.
SV Osloß TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr). Eine kleine Revanche hat der SV noch aus dem Hinspiel offen. "Wir haben damals sehr unglücklich verloren, dabei waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft", erklärt SV-Coach Babis Cirousse, der einfach nur froh ist, wieder zu spielen. "Wir haben seit fast vier Monaten keine Wettkampfpraxis mehr. Deshalb ist es auch schwer zu sagen, wo wir momentan stehen. Nach 90 Minuten sind wir aber schlauer", sagt Cirousse augenzwinkernd.
MTV Isenbüttel MTV Frellstedt (So., 15 Uhr). Trotz der wochenlangen Zwangspause sieht die Personaldecke bei Isenbüttel weiterhin mau aus. Denn auch in der Partie gegen Frellstedt geht der Tabellenvierte weiter am Stock. Keiner der Langzeitverletzten kehrte in der Vorbereitung in den Isenbütteler Kader zurück.
1. FC Wolfsburg STV Holzland (So.,15 Uhr). Auch der Spitzenreiter greift wieder in das Spielgeschehen ein. Gegen Holzland hat das Team von Coach Edwin Meyer noch was gutzumachen. "Das war bei weitem die schlechteste Partie, die wir in der ganzen Spielzeit absolviert haben. Daran verschwendet aber bei uns keiner mehr einen Gedanken, wir schauen nur auf Sonntag", verdeutlicht Meyer die Hinspielniederlage. Dennoch lobt der Coach sein Team und dessen Stimmung. "Die Jungs sind super drauf, und ich denke, das kann sich positiv auf die Rückserie auswirken", freut sich der Coach.
SV Reislingen-Neuhaus TSV Wolfsburg (So., 15 Uhr). Wie ein roter Faden zieht sich die Verletztenliste der Reislinger durch die Saison. Zu den bereits Verletzten gesellen sich jetzt auch noch Rouven Schrock, Marco Stuhlmacher und Christian Palella. "Ich hoffe, dass hat irgendwann mal ein Ende. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass die Jungs, die am Sonntag spielen werden, auch alles geben", erklärt SV-Coach Andreas Löwner, der den Gegner nicht für unschlagbar hält. "Der TSV hat seine Schwächen gezeigt, und wir werden mit allen Mitteln versuchen, diese auszunutzen", betont Löwner. hen













