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11. Februar 2012
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HSG verliert Krimi in der Schlussphase

Von Matthias Schultz

HELMSTEDT. Die Aufholjagd wurde nicht belohnt: Trotz erheblicher Leistungssteigerung im zweiten Durchgang blieb der HSG Schöningen II der Auftaktsieg verwehrt. In einem regelrechten Krimi kassierte der Handball-Regionsoberligist eine knappe 30:31 (13:17)-Niederlage beim TSV Timmerlah. Weitaus deutlicher verlor hingegen der VfL Lehre, der beim MTV Braunschweig II mit 26:36 (11:16) unter die Räder kam.

TSV Timmerlah – HSG Schöningen II 31:30 (17:13). Nach einem ordentlichen Beginn brach die Schöninger Mannschaft nach etwa zehn Spielminuten ein. "Auf einmal wurden wir viel zu passiv", sagte HSG-Spielertrainer Bastian Schulze. Die Hausherren bestraften diese Nachlässigkeiten umgehend; bis zur Halbzeitpause zogen sie bis auf vier Treffer davon. Doch verloren gaben die Schöninger diese Partie noch lange nicht: In der zweiten Hälfte fand die Deckung wieder ins Spiel. "Wir wurden lauter, stärker und konzentrierter", berichtete Schulze. So kam seine Mannschaft immer weiter heran – und glich in der Schlussphase zum 28:28 aus.

In Überzahl schien alles auf einen Auswärtssieg hinauszulaufen, bis die Schöninger trotz personeller Überlegenheit mehr Gegentreffer kassierten als Tore erzielten. Zehn Sekunden vor dem Ende kam die HSG zwar noch einmal auf 30:31 heran – genutzt hat es nichts mehr. "Wir sind leider nicht mehr an den Ball gekommen. Schade, ein Remis in Timmerlah wäre ein Traumstart in die neue Saison gewesen."

HSG: Reinhardt – Schulze (5), Schiele (2), Spillner (2), Priebe (8), Hettich, Kleve (3), Heuer (8), Rösner, Benke (2), Warsawa.

MTV Braunschweig II – VfL Lehre 36:26 (16:11). "Wir haben heute Haue gekriegt", fasste VfL-Coach Joschi-Malcher Martinson treffend zusammen. Mit einem "Rumpfkader" nach Braunschweig gereist, hatte seine junge Mannschaft keine Chance. "Wir haben gut angefangen, dann aber mehr und mehr Gelegenheiten ausgelassen. Letztendlich muss man anerkennen, dass die Braunschweiger uns ganz einfach überrannt haben", sagte Martinson. Seine Spieler hätten sich dabei deutlich unter Wert verkauft, mit Ausnahme des starken Dominic Langhammer. "Das haben wir uns alles ganz anders vorgestellt."

VfL: Kliemt – Bernhagen (10/5), M. Rudzio (4), Martinson, Suppra (1),Prölß, Langhammer (4), Feickert (5), Schrader (2).

Dienstag, 07.09.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/12885826/menuid/2169

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