Luhmanns MTV-Premiere geglückt
Frauen-Handball: Warberg gewinnt mit neuem Coach Lehre verliert mit Mini-Aufgebot bei Vorsfelde II
HELMSTEDT. Der Einstand von Warbergs neuem Trainer Karsten Luhmann ist geglückt: Beim Auftakt der Frauenhandball-Regionsoberligasaison behielt der MTV im Derby die Oberhand und verwies die HF Helmstedt/Büddenstedt mit 21:16 (10:9) in die Schranken. Der VfL Lehre kassierte hingegen eine empfindliche 17:25 (9:10)-Pleite beim MTV Vorsfelde II:
MTV Warberg HF Helmstedt/Büddenstedt 21:16 (10:9). Es schien, als würden die Warbergerinnen ihrer Favoritenrolle schnell gerecht werden. Doch nach der sicheren 4:0-Führung fanden die Gäste immer besser in die Partie. "Nach ein paar Umstellungen konnten wir die Partie offener gestalten", berichtete HF-Coach Mathias Rohstock. Seine Mannschaft ging zwischenzeitlich sogar 7:6 in Führung, konnte den knappen Vorsprung jedoch nicht halten. Wieder waren es die Warbergerinnen, die nach dem von Pausenstand von 10:9 auf 15:10 davonzogen. "Wir waren zu hektisch und konnten uns nicht mehr fangen. Daher geht die Niederlage auch in Ordnung", so Rohstock, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft dennoch zufrieden war.
Warbergs neuer Trainer Karten Luhmann freute sich vor allem über die ersten Zähler. "Ein guter Einstand, aber noch nicht der Gradmesser", erklärte Luhmann. In Zukunft gelte es für den MTV vor allem die Flüchtigkeitsfehler im Spielaufbau auf ein Minimum zu reduzieren.
MTV: Heine, Matzke Kupsch, Wagemann (1), Schmidt (2), Heckmann (1), Gamke (1), Nieder (3), Tomkowiak (2), Sixtus (7), Wosnitza (1), Kahmann, Böhm, C. Wosnitza (3).
HF: S. Demuth Rahn (1), Hoinkis (4), Friese (2), Rüster, Wedrich, Hellweg (1), Schrader, Rother, Zogbaum (2), Nowack (2), Heckeroth (3), Matthey, K. Demuth (1).
MTV Vorsfelde II VfL Lehre 25:17 (10:9). Die Befürchtungen, die durch die personellen Sorgen entstanden sind, haben sich bewahrheitet. Denn das Mini-Aufgebot des VfL Lehre hatte in Vorsfelde letztlich keine Chance auch wenn der Start nach Maß verlief: Über ein 5:1 setzten sich die Lehrschinnen auf 9:4 ab. "Danach hat es uns aber völlig zerrissen", beklagte VfL-Spielerin Nicole Podeswa. So traf der MTV II sechsmal in Serie und machte im zweiten Durchgang schnell alles klar. Mit 17:25 hatte der VfL am Ende das Nachsehen. "Die Luft war raus, wir hatten keine Kraft mehr", fasste Podeswa die zweiten 30 Minuten kurz und knapp zusammen. Einziger Lichtblick:"Not-Torhüterin" Viola Lichtblau, die vorerst das Lehrscher Gehäuse hüten wird: "Sie war richtig stark", lobte Podeswa.
VfL: Lichtblau Jordan (1), Kammerhoff (5), Hubert (6), Schwörke (1), Podeswa (4), Baumann, Grunemann.













