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09. September 2010
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Beach Soccer Cup: Nur noch vier Startplätze frei

Teilnehmerfeld für das Turnier am Tankumsee fast komplett – Blue Wings, Beach-Party, Speed- und Blackminton im Rahmenprogramm

Von Reinhard Matzick

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ISENBÜTTEL. Wer jetzt noch dabei sein will, muss sich sputen. Am 18. und 19. Juni geht es in den Sand des Tankumsees. Bereits zum fünften Mal wird der Beach Soccer Cup ausgetragen, und die Organisation ist schon fast abgeschlossen.

"Es sind nur noch vier Startplätze frei", berichtet Daniel Simon, einer der Organisatoren am Tankumsee. Auf 36 Mannschaften ist das Teilnehmerfeld beschränkt, und wer jetzt dabei sein will "sollte sich bis Ende der nächsten Woche angemeldet haben", rät Simon.

Nun, Beach Soccer ist so schön, wie einfach. "Die Stollenschuhe können zu Hause bleiben", lacht Simon. Jeweils vier Spieler und ein Torwart treten im Sand gegeneinander an – selbstverständlich barfuß. "Bis zu zehn Kicker gehören zu einer Mannschaft, und die können dann laufend wechseln", klärt der Organisator weiter auf.

Das war es dann aber auch schon mit Regularien. Der Spaß steht eindeutig im Vordergrund und der Kollege Zufall: Nicht immer gewinnt das bessere Fußballteam. Aber das macht gerade den Kick im Sand aus. Vorhersehbar ist weder der Lauf des Balles noch das Ergebnis.

"Die Gruppeneinteilung werden wir wieder kurz vor Turnierbeginn vornehmen", verspricht Simon. Im letzten Jahr war der Einlauf von Papierschiffchen an den Strand des Tankumsees ausschlaggebend "und auch für dieses Jahr lassen wir uns wieder was einfallen." Daniel Simon nimmt bewusst in Kauf, dass auch mehrere Favoriten bereits in der Gruppenphase aufeinandertreffen.

Und Favoriten gibt es genug. Natürlich an erster Stelle den amtierenden Deutschen Meister im Beach Soccer, die Dreamcatcher aus Braunschweig. Die "Traumfänger" sind unter anderem auch der Titelverteidiger am Tankumsee.

Die Isenbüttler Veranstaltung gehört zur Master Serie, bei der es um Punkte für die nationale Meisterschaft geht. Dementsprechend hoch ist auch die Teilnahme von Teams, die aus ganz Deutschland anreisen.

Da sind zum Beispiel die L.E. Soccers aus Leipzig, FRIDA Düsseldorf, Beachkick Berlin und der MSC Strandkaiser. Diese Mannschaft aus Krefeld gewann 2005 den Deutschen Meistertitel im Futsal.

Prominente Gäste also, doch Bange machen gilt nicht. Gerade die Außenseiter haben in den vergangenen Turnieren immer wieder bewiesen, dass vier Rastellis und ein bisschen Glück schnell für Überraschungen sorgen können.

"So haben wir einen Geheimfavoriten, die Mannschaft Anno Tobak aus Gifhorn", gibt Daniel Simon einen Tipp ab. Das Team um Sebastian Priebe vom MTV Gifhorn hat zahlreiche bekannte Fußballer in seinen Reihen. Arne Hoffart (TuS Neudorf/Platendorf), André Limp (TuS Müden/Dieckhorst), Jan Wiedenroth (VfL Wolfsburg Amateure) und Stefan Kaufmann vom MTV Gifhorn gehören dazu.

"Kick Off" für die Gruppen wird am Samstag um 11 Uhr sein. Die Vorrunde wird auf den beiden Courts dann am Sonntag Mittag abgeschlossen sein. Die Finalspiele finden am Nachmittag statt.

Für Spieler und Beteiligte gibt es ein Soccer-Dorf zum Übernachten. "Die Zelte bieten sich an, denn am Samstagabend findet schließlich die Beach-Party statt", freut sich Daniel Simon auf die Strandparty.

Das Rahmenprogramm an den beiden Tagen bietet weitere Höhepunkte. Die Drachenflieger gehören schon seit Jahren zum Programm. Neu ist dagegen der Auftritt der Blue Wings aus Braunschweig. Die Footballer werden im Center-Court die Helme krachen lassen.

Anschließend werden die "harten Männer" eine Demonstration auf der grünen Wiese liefern. Im Sand werden die vielen Fans aber auch eine Demonstration mit der HSG Isenhagen zu sehen bekommen. Beach-Handball wird geboten.

Die Organisatoren haben ihre Nase aber, wieder einmal buchstäblich im Wind. Trendsportarten gilt es aufzuspüren, und das Team um Daniel Simon, Frank Krüger und Stefan Cauer ist fündig geworden. Speedminton und Blackminton werden demonstriert und können gleich ausprobiert werden.

Das Programm für die ganze Familie wird komplementiert mit Schussmessungen, Torwandschießen, Schminkaktionen, Hüpfburgen und vielem mehr.

"Wie immer alles ohne Eintritt, und da ist ja noch die Beach", vergisst Simon nicht, das Badevergnügen hervorzuheben.

Mittwoch, 01.06.2005
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/4135732/menuid/2169

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