Klaus Augenthaler sauer auf Diego Klimowicz
FRANKFURT. Da gibt es eine Menge Gesprächsbedarf zwischen Stürmer und Trainer. Klaus Augenthaler war spürbar angefressen, als er zu Diego Klimowicz gefragt wurde. Elfmeter verschossen, Platzverweis provoziert der VfL-Trainer ärgerte sich über den besten Wolfsburger Torschützen des vergangenen Jahres.
"Wir haben ein paar Spieler, die können aus elf Metern einen Möbelwagen umschießen. Diegos Schuss hat der Torwart sicher gehalten", meinte Augenthaler und fügte hinzu: "Diego hat gegen Berlin ja aus sechs und acht Metern nicht getroffen. Vielleicht hat er gedacht, er schafft es aus elf Metern." Die Elfmeterschützen bestimme er nicht, erklärte Augenthaler. "Wer sich sicher fühlt, soll schießen. Ich weiß nicht, ob sich ,Klimo sicher gefühlt hat."
Die rote Karte für Sotirios Kyrgiakos habe er nicht gesehen, erzählte Augenthaler, weil "ich mir da gerade wieder etwas aufgeschrieben habe, das ich zu monieren hatte". Der Frankfurter Spieler dürfe sich zwar nicht zu so einer Aktion hinreißen lassen. Doch Augenthaler geht es hier grundsätzlich um mehr Fairplay in der Bundesliga. "Diese Schubser und die theatralischen Schwalben sind ein generelles Übel. Ich verurteile das. Wenn ich 90 Kilo wiege und geschubst werde, dann falle ich nicht einfach um. Da wird auch zu viel provoziert."
Zustimmung bekam Augenthaler von seinem Kollegen Friedhelm Funkel: "In meinen Augen war die rote Karte übertrieben. Kyrgiakos spielte zuletzt in Schottland. Da wäre der Gegenspieler nicht umgefallen. In der Bundesliga ist das leider anders." mk













