Vordorf stößt Ahnsen vom Thron
TSV-Frauen feiern verdienten Titelgewinn Tolle Stimmung auf den Rängen
GIFHORN. Der Hallenfußball-Kreismeister 2009 der Frauen heißt: TSV Vordorf. Die Papenteicherinnen stießen gestern Mittag in der Sporthalle an der Carl-Diem-Straße den TuS Ahnsen vom Thron. "Vordorf hat verdient gewonnen", stellte Turnierchef Roland Solkan nach dem 2:0-Finalsieg des TSV gegen die SV Gifhorn fest.
Dabei hatte der Favorit die Vordorferinnen traten schließlich als Spitzenreiter der Kreisliga an einen eher durchwachsenen Turnierstart hingelegt. Im Auftaktspiel gab es "nur" ein 1:1-Remis gegen die SG Ehra/Parsau. Doch dann steigerte sich die Truppe aus dem Papenteich mehr und mehr. Das bekam vor allem der VfL Wittingen schmerzhaft zu spüren, dem der TSV während der zehnminütigen Spielzeit gleich acht Tore einschenkte. Mit dem 1:0-Erfolg im letzten Spiel gegen Steinhorst tütete der Favorit den Gruppensieg ein.
Im Halbfinale beendeten die Vordorferinnen dann die Regentschaft des Titelverteidigers TuS Ahnsen: Mit 1:0 wurde der Zweite der Gruppe B ins kleine Finale geschickt, in dem er Ehra mit 0:2 unterlag.
Die Mannschaft aus Ehra war im ersten Halbfinale mit 0:1 an der SV Gifhorn gescheitert, die somit wie schon im Vorjahr im Endspiel stand und erneut den Kürzeren zog. "Dennoch hat mich die SV überrascht, schließlich spielt sie draußen nur mit einer Siebener-Mannschaft und hat von daher weniger Auswahl", meinte Roland Solkan. Das Team von der Eyßelheide tritt zwar "nur" in der Kreisklasse an, ist allerdings das Maß aller Dinge.
Und auch der Sieg auf den Rängen ging an die Vordorferinnen, da waren sich alle einig. "Der TSV hat schon gut Zuschauer mitgebracht", war Solkan mit der Stimmung im Sportzentrum Süd zufrieden.
Zufrieden sein durften auch die beiden Schiedsrichterinnen, die alles im Griff hatten bei den Titelkämpfen. Janina Bock vom SV Tülau-Voitze und Jolanta Nieczyspor vom MTV Gifhorn passten sich dem guten Niveau der Spiele nahtlos an und überzeugten ebenso auf ganzer Linie. So mussten die beiden Unparteiischen im gesamten Turnierverlauf nicht eine einzige Zeitstrafe aussprechen.













