Norddeutscher Vizemeister: Mückes Risikorechnung geht auf
Schlittenhundesportler aus Grasleben im Endspurt zur Silbermedaille
GRASLEBEN. Die Erfolgsgeschichte von Thomas Mücke ist um ein Kapitel reicher geworden: Der Schlittenhundesportler des TSV Grasleben durfte sich über die Silbermedaille bei den norddeutschen Meisterschaften freuen dank eines furiosen Endspurtes.
In der Kategorie A1 (8-Hunde-Klasse) gab es insgesamt sechs Saisonrennen vier davon auf Schnee. Und drei Rennen waren Pflicht, um in die Gesamtwertung zu kommen.
Thomas Mücke ging dabei volles Risiko. "Ich habe mich auf die letzten drei Schneerennen konzentriert, da mein Team mit dem Rennschlitten einfach stärker ist sicherlich etwas riskant", meinte der Graslebener, der zufrieden feststellen durfte: "Die Taktik ist aufgegangen. Mit der Vizemeisterschaft bin ich sehr zufrieden."
Sein erstes Wertungsrennen hatte Thomas Mücke in Benneckenstein auf Platz 4 beendet. In Braunlage rückte er bereits auf das Podest vor und sicherte sich Rang 3. Doch damit lag er in der Gesamtwertung noch ein ganzes Stück zurück und fand sich vor dem letzten Saisonrennen "nur" auf Platz 6 wieder.
Das wurde nun in Seiffen im Erzgebirge ausgetragen und war ganz nach dem Geschmack von Thomas Mücke. "Es ist eines der schönsten Rennen, das ich meiner mehr als zehnjährigen Schlittenhunde-Karriere gefahren bin. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll, mit einigen 180-Grad-Kurven das ist genau mein Ding", betonte der Graslebener.
Und das zeigte sich auch im Endergebnis: Thomas Mücke wurde Zweiter in Seiffen und damit eben auch Zweiter in der Gesamtwertung der norddeutschen Meisterschaften. "Jetzt geht es mit den Hunden erst einmal nach Dänemark, wo sie sich am Strand von der langen Saison erholen wollen", erklärte Mücke.













