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13. Februar 2012
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Zu Gold fehlen nur 39 Zentimeter

Hammerwerfer Bernhard Ulrich landet bei der Senioren-Weltmeisterschaft auf dem undankbaren vierten Rang


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HELMSTEDT. Der Medaillenwunsch von Hammerwerfer Bernhard Ulrich vom SV Germania Helmstedt ging nicht ganz in Erfüllung. Denkbar knapp verpasste der 49-Jährige den Sprung aufs Siegertreppchen bei der Senioren-WM im italienischen Riccione und landete auf Rang 4. Lediglich 39 cm trennten ihn und den Sieger Stephan Frey am Ende.

Dass es nicht leicht werden würde, ganz nach vorn vorzustoßen, hatte Ulrich von Anfang an gewusst. Schließlich hatten 30 Hammerwerfer aus 18 verschiedenen Nationen für den Wettbewerb in der Altersklasse M45 gemeldet.

Nachdem er am Vorabend des Wettkampfes in Riccione angekommen war, stand ihm eine kurze Nacht bevor. "Schon früh morgens um 8.30 Uhr mussten wir am nächsten Tag zur Qualifikation für das Finale der besten 12 Athleten in den Ring steigen", erzählt Ulrich.

Wie alle anderen Medaillenkandidaten auch meisterte der Helmstedter die Qualifikation mit Bravour und schaffte die geforderten 45 m auf Anhieb. Die erste Hürde war genommen, nach einer kurzen Erholungsphase begann dann um 16.45 Uhr das Finale. Gleich im ersten Wurf gelang Ulrich ein passabler Wurf von 52,70 m.

Auch der Deutsche Stephan Frey (53,09 m), der Österreicher Gottfried Gassenbauer (53,05 m), der im letzen Jahr bei der EM vor Ulrich die Silbermedaille gewonnen hatte, und der Favorit Kenneth Jansson aus den USA (53,00 m) starteten mit einem starken ersten Versuch.

In den fünf folgenden Durchgängen konnte sich keiner von ihnen mehr steigern, so dass das Endresultat schon nach dem ersten Durchgang festgestanden hatte. "Von der Qualifikation am frühen Morgen waren alle ein wenig geschlaucht. Im letzten Versuch habe ich noch einmal alles probiert, doch der Hammer landete im Netz. Leider hat es nicht ganz geklappt mit der Medaille", blickt Ulrich ein wenig wehmütig zurück. "Auch ein vierter Platz bei einer Weltmeisterschaft kann sich sehen lassen. Doch, dass am Ende dann nur 39 cm zur Goldmedaille fehlen, ist natürlich besonders ärgerlich", äußert sich der Abteilungsleiter des SV Germania, Daniel Kruse. Doch Ulrich steckt keineswegs den Kopf in den Sand, sondern blickt optimistisch in die Zukunft. "Im nächsten Jahr steht die EM in Ljubljana in Slowenien und 2009 die WM in Finnland an. Dann gehe ich in der Altersklasse M50 an den Start gehen – und versuche, ganz vorn zu landen."

Freitag, 14.09.2007
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/7286666/menuid/2170

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