Bewegung abseits des Spiels
Scheidende und neue Handball-Trainer im Zeichen der Veränderung
Kurz vor dem Ende der Handball-Saison ist das Trainerkarussell bei den Peiner Mannschaften in Bewegung geraten. Wenn am 4. September die neue Saison beginnt, werden sich Fans wie Akteure auf neue Gesichter einstellen müssen.
So ist bei den Oberligateams der SG Zweidorf/Bortfeld als neuer Trainer der Herren bereits Mike Mühlenbruch verpflichtet worden. Hans-Jürgen "Atze" Sommer, der die Mannschaft in die Oberliga brachte, wechselt innerhalb des Vereins zu den Damen. Bis zum Saisonende werden sie noch von Harald Hoppmann betreut, der aus beruflichen Gründen handballerisch kürzer treten muss.
Schluss ist auch bei Michael Netzel. Der Coach hat vor sechs Jahren die damalige männliche D-Jugend des MTV VJ Peine übernommen und ist mit ihr bis in die B-Jugend-Oberliga aufgestiegen. Am kommenden Sonntag betreut er sein letztes Spiel und wird danach die Mannschaft in neue Hände geben, um sich anderen Aufgaben im Verein zu widmen.
Noch auf der Suche nach einem neuen Trainer sind auch die Handballer der SG Adenstedt. Während der Saison hatte SGA-Spielertrainer Lars Klein das Handtuch geworfen. Für ihn sprang Ralf Könnecker als Interimstrainer ein. Er wird den Absteiger noch die letzten sechs Spiele betreuen.
Auch der MTV Groß Lafferde sucht nach einem neuen Übungsleiter. Trainer Kai Fischer und Assistent Cornelius Jäger haben vor wenigen Tagen bekannt gegeben, ihre zum Saisonende auslaufenden Verträge nicht zu verlängern. "Ich wohne in Isenbüttel, arbeite im Wolfsburger Kreiskirchenamt und habe berufsbedingt oft Abendtermine. Der zeitliche Aufwand für Training, Spiele und die ganze Fahrerei ist einfach zu groß geworden und hat nicht mehr gepasst", meinte Kai Fischer.
Zudem zehre der wenig erfolgreiche Saisonverlauf durch die vielen Verletzungen es wurden bislang insgesamt 32 MTV-Spieler eingesetzt an der Substanz. "Weniger geht nicht bei einer Landesligamannschaft und mehr ist nicht möglich", so Fischer, der weiterhin seinem Verein treu bleibt.
Er glaubt, dass der MTV den Klassenerhalt schaffen wird: "Die Einstellung stimmt bei allen Lafferder Spielern. Wir sind stark genug, um unser Ziel zu erreichen. Wir werden am Samstag trotz nur sieben Feldspielern und zwei Torleuten das Kellerduell gegen Schladen gewinnen", ist der Übungsleiter überzeugt. Wie es in Lafferde weitergehen soll, ist noch nicht bekannt.
Dazu Fischer: "Nach den Eigengewächsen Gerrit Meyer und meiner Wenigkeit wäre es nicht verkehrt, jetzt einmal einen Externen zu holen. Allerdings dürfen die Gehaltsforderungen nicht zu groß sein".













