Systemwechsel im Test
Vallstedter arbeiten weiter an der Defensive Sonntag wohl kein Punktspiel
Punktspiele gab es für Grün-Weiß Vallstedt bislang nicht. Aber dennoch hat Trainer Michael Nietz wichtige Erkenntnisse gewonnen.
Bei den taktischen Zahlenspielen nämlich: "Ich setze jetzt auf das 4-4-2-System, das hat sich im Testspiel bei Germania Wolfenbüttel bestens bewährt", kündigt Nietz vor dem morgigen Heimspiel an.
Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass seine Mannen am Sonntag von 15 Uhr an in der Fußball-Bezirksoberliga gegen den SC Weende Göttingen auflaufen können. "Der Platz ist zu tief und müsste eigentlich gewalzt werden." Angesichts der angekündigten Niederschläge werde der Pflichtspielstart wohl erneut verschoben werden müssen.
Immerhin konnte das Nietz-Team erneut Spielpraxis sammeln. Nach dem Torfestival auf dem Gebhardshagener Kunstrasen ging es zuletzt auf den Hartplatz von Germania Wolfenbüttel. Und siehe da, beim Tabellenführer der Bezirksliga 2 gab es mit dem neuen System einen klaren 5:1-Erfolg.
Bei widrigsten Bedingungen fand sich Grün-Weiß besser zurecht. "Wir haben mit zwei Spielern auf der Sechser-Position gespielt, Roman Kechter und Eugen Leibham haben die Aufgabe gut gelöst", lobte Nietz das Experiment, das er zuvor beim Training geübt hatte.
"Bei mir hat es Klick gemacht, daran werden wir weiter arbeiten", kündigte Nietz an. Nur kurz vor Schluss habe die Abwehr, bekanntlich das Sorgenkind bei Grün-Weiß, einmal schlecht auf Abseits gespielt und den eigentlich unnötigen Gegentreffer kassiert.
Zuvor hatten allerdings Tobias Schmidt (2), Ron Friedrich, Eugen Leibham und Neuzugang Ferit Ashapoglu mit ihren Treffern bewiesen, dass die Vallstedter Offensive auch unter neuen Vorzeichen weiterhin funktioniert.
Sollte am Sonntag wie befürchtet abgesagt werden müssen, würde sich Nietz um einen weiteren Testspiel-Gastgeber kümmern. Damit das neue Vallstedter System weiter perfektioniert wird.













