Jetzt wird es richtig eng
Ölsburger Frauen verlieren Schicksalsspiel in der Tischtennis-Verbandsliga
Für die Ölsburger Tischtennisfrauen sieht es nach der 0:8-Klatsche im Verbandsliga-Kellerduell gegen Gümmer recht düster aus. Aber in Ölsburg gibt man die Hoffnung nicht auf, dem TuS Gümmer in den letzten drei Saisonspielen den Relegationsplatz wieder abzujagen.
Das wird, da Gümmer nach dem Ölsburger Spiel drei Punkte voraus liegt, aber sehr schwer.
MTV Ölsburg TuS Gümmer 0:8 (8:24). Im Tischtennis gibt es Spiele, in dem der Verlierer anfangs lange Zeit gleichwertig war, dann aber mit der "Höchststrafe" belegt wird. Dieses musste der MTV bitter zur Kenntnis nehmen. Alles schien wie sonst in diesen Duellen zu laufen. Der MTV spielte in den Doppeln voll auf Augenhöhe, unterlag aber jeweils im fünften Satz.
Dann erwischte auch noch Nina Buss eine Pechsträhne mit ihrer ebenso knappen 7:11-Fünfsatzniederlage gegen Marianne Stronk. "Diese knappen Niederlagen haben wir nicht verdaut", erklärte Nina Buss. "Wir ließen uns danach abschlachten." Alles laufe nun auf ein Duell um den Relegationsplatz hinaus, was äußerst schlecht für Ölsburg wäre, da dann die Hälfte der Mannschaft verhindert ist.
Buss: "Vielleicht passiert ja noch ein Wunder und wir bleiben drin. Dafür müssten wir allerdings die letzten drei Spiele gewinnen, was äußerst unwahrscheinlich ist." Am Sonntag um 12 Uhr tritt Ölsburg beim bereits ab Absteiger feststehenden SG Diepholz an, hat am 28. März Heimrecht gegen Kreiensen und bestreitet das letzte Spiel am 10. April in Hildesheim.
Ergebnisse: Manteufel/Brennecke - Nawa/Uecker 2:3, Buss/Henze - Stronk/Donges 2:3, Nina Buss - Marianne Stronk 2:3, Astrid Manteufel - Maike Nawa 1:3, Danuta Brennecke - Anke Donges 1:3, Maren Henze - Silke Uecker 0:3, Buss - Nawa 0:3, Manteufel - Stronk 0:3.













