Pfeile am Ende eiskalt
Härke-Pokal: Pfeil Broistedt gewinnt durch späte Tore 3:1 gegen Woltwiesche
Im Spitzenduell der ersten Runde des Härke-Pokals setzte sich Pfeil Broistedt gegen Viktoria Woltwiesche mit 3:1 durch. Zwei späte Tore besiegelten den Endstand.
Pfeil Broistedt Viktoria Woltwiesche 3:1 (0:1). Tore: 0:1 Steinert (5.), 1:1 O. Bruns (65.), 2:1/3:1 Miehe (85./87.). Gelb-Rot: S. Bruns (69.).
Früh zirkelte Woltwiesches Spielertrainer Matthias Steinert einen Freistoß aus 18 Metern in den Winkel. Pfeil antwortete: Großes Durcheinander dann kurz vor dem Pausenpfiff im Woltwiescher Strafraum. Nach einer Ecke schafften es mehrere Pfeile-Spieler nicht, den Ball im Tor unterzubringen.
Mit einsetzendem Regen nahm die Partie wieder Fahrt auf. Erneut nach einem Eckball glich Oliver Bruns gegen seinen Ex-Klub aus. Keine fünf Minuten später schien sich das Blatt jedoch schon wieder gegen die Pfeile zu wenden: Sven Bruns musste wegen Meckerns vom Platz.
Die Viktoria versuchte jetzt Druck aufzubauen, blieb jedoch ideenlos. Fünf Minuten vor Schluss die überraschende Pfeil-Führung: Christian Miehe verwandelte nach einem Patzer von SV-Schlussmann Christoph Horaiske.
"Das war ein verdienter Sieg. Das war vor allem kämpferisch stark nach dem Platzverweis", war Pfeile-Coach Michael Auerbach von Natur aus glücklich. Zerknirscht zeigte sich Woltwiesches Trainer Matthias Steinert: "Das war eindeutig zu wenig. Das Gegentor darf so einfach nicht fallen."
Broistedt: Hirsch Birkholz, Kock, Büttner, O. Bruns, Milius (51. Sztybrych), Weber (88. Blockhaus), Simon, Auerbach, Miehe, S. Bruns.
Woltwiesche: Horaiske Steinert, E. Slodczyk, A. Staats, Kraune, S. Staats, Peschelt (60. T. Tracz), Nagel, Bäse, Rotter, Puchalowitz. hie













