Doppelsieg für TG Jugenddorf
Trampolinturner Henrik Stehlik und Dennis Luxon dominieren beim Ruhr-Cup
ESSEN. Völlig unbeschwert ging Trampolinturner Henrik Stehlik beim Ruhr-Cup in Essen zu Werke. Nach bereits gesicherter Qualifikationsnorm für die Europameisterschaft gelang dem 29-Jährigen eine Steigerung seiner Pflichtübung auf starke 31,8 Punkte.
"Das ist Saison-, wenn nicht sogar meine persönliche Bestleistung", strahlte Stehlik. In der Finalkür schraubt er die Schwierigkeit ein wenig herunter, da die Konkurrenz reihenweise patzte, darunter auch Alexander Lokschin, der in der Vorkampf-Kür nur drei Sprünge in die Wertung bekam und als 16. das Finale verpasste. Stehliks Schwierigkeitsgrad von 15,0 reichte für den Gesamtsieg. "Ich bin sehr motiviert für die EM und tanke mit jedem Wettkampf mehr Selbstvertrauen", meinte Stehlik.
Lediglich Mannschaftskollege Dennis Luxon hätte noch vorbeiziehen können, doch aufgrund einer Prellung an der Hand ging auch er auf Nummer sicher und turnte im Finale eine abgespeckte Kür, mit der er knapp hinter Stehlik Zweiter wurde. Zuvor sicherte er sich mit einer sauberen Pflicht und einer sehr guten ersten Kür ebenfalls die Qualifikation für die Europameisterschaft.
Bis zur EM möchte Luxon seine Schwierigkeit noch bis auf 16,6 steigern. Anfang April können beide TGJ-Turner dann im belgischen Gent beim Weltcup eine Standortbestimmung im internationalen Vergleich vornehmen.
Bei den Frauen gingen Lara Hüninghake und Janntje Barkemeyer auf das Sprungtuch. Hüninghake turnte eine gute Pflicht, patzte aber bei der ersten Kür nach fünf Sprüngen und verpasste als 13. das Finale. Barkemeyer wurde 19.
Enttäuscht kehrte Nick Nowak aus Essen heim. In beiden Qualifikationsdurchgängen brachte er keine kompletten Übungen auf das Tuch und verpasste damit die Teilnahme für die Jugend-Europameisterschaft. "Jetzt habe ich mehr Vorbereitungszeit auf die Jugend-Weltmeisterschaft, die Chance möchte ich unbedingt nutzen", blickt der 16-Jährige nach vorn.
Zwar landeten die anderen TGJ-Nachwuchsturner gute Platzierungen, doch laut Trainerin Katarina Prokesova war mehr drin. Bei den Jahrgängen 1999 verpasste Niklas Lehmann als Vierter das Treppchen. Lars Wechsung baute gleich im ersten Finalsprung einen Fehler ein und fiel vom ersten auf den achten Platz zurück. Auch Anouk Olszewski verschenkte mit den letzten beiden Sprüngen bei den Mädchen den Podiumsplatz und wurde Vierte. Sophie Strohbecke verfehlte als Elfte hauchdünn das Finale.
Bei den Jahrgängen 96 bis 98 wurde Luca Cyron Dritter. Marcus Sickmölller, Tom Nowak und Christopher Kuhnert landeten hinter ihm auf den Rängen vier, fünf und sieben. Bei den Mädchen wurde Larissa Müller Vierte. dl













