Salzdahlum trumpft auf
Göttingen verzweifelt im Spitzenspiel der Regionalliga am Block des MTV
Der MTV Salzdahlum bleibt in der Volleyball-Regionalliga das Maß aller Dinge. Mit 3:0 (25:23, 25:16, 25:22) fegten sie den bis dato ungeschlagene VSG Göttingen aus der Halle und sind damit alleiniger Spitzenreiter.
In der gut gefüllten Schloss-Halle mussten sich wohl einige der Zuschauer erstmal selbst kneifen. Wann hatte es denn im Wolfenbütteler Volleyball zuletzt einen Drittliga-Tabellenführer, noch dazu nach vier Spieltagen, gegeben?
Und der deutliche Sieg über die Göttinger war keineswegs ein Zufall. In allen drei Sätzen diktierte der MTV das Spielgeschehen. Aus den wenigen kritischen Phasen kämpfte sich die junge Mannschaft immer wieder selbst heraus.
Im ersten Satz führte sie lange Zeit mit zwei oder drei Punkten, ehe sie beim Stande von 22:23 in Rückstand geriet. Problematisch blieb der Block, den die Salzdahlumer in dieser Phase nicht gut stellen konnten. Durch zwei Fehler der VSG und einen Angriff von Bastian Ebeling konnte der MTV den Satz aber doch noch gewinnen.
Zu einer Lehrstunde für die Gäste wurde der zweite Durchgang. Selten hatte man die Salzdahlumer so souverän gesehen wie nach dem 7:7. Punkt um Punkt setzten sie sich ab und diesmal klappte auch das Blockspiel, an dem die Gäste immer wieder scheiterten.
Knapper wurde es dann nochmal im dritten Satz. Die Gäste gingen nun in Aufschlag und Annahme ein hohes Risiko. Das zahlte sich zu Beginn aus, als der MTV mit 2:5 in Rückstand geriet.
Wiederum war es der gute Block und ein starkes Aufschlagspiel, das erst zum 5:5-Ausgleich und später zur Führung verhalf. Kurz vor Ende hieß es bereits 23:19 für den MTV, aber die VSG verkürzte noch einmal auf 23:22. Bezeichnender Weise beendete ein Doppelblock die Partie. "Das Spiel hat richtig Spaß gemacht. Jeder hat gekämpft, und am Ende wurden wir für unseren Einsatz belohnt", freute sich Zuspieler Gregor Steinbrecher nach Spielende. Und er blickte auch schon mal auf das nächste Spitzenspiel voraus: "Gegen den Zweiten Lintorf wird es am kommenden Wochenende natürlich schwer, aber wenn wir unsere Leistung wieder abrufen, dann wird es eine offene Partie werden."
Immerhin hat Salzdahlum mit Spitzenspielen ja nun seine ersten positiven Erfahrungen gemacht.
MTV: Brinkmann, Heitmann, Hentschel, Kuhn, Berding, Möller, Troestler, Loock, Ebeling, Kurzbach, Steinbrecher, Urbanek.













