Weddel nutzt Patzer der Konkurrenz
Oberliga-Damen verschaffen sich gute Ausgangsposition für das vorentscheidende Spiel am kommenden Freitag
Die Frauen vom VfR Weddel haben an diesem Wochenende ihre Spitzenposition in der Tischtennis-Oberliga verteidigt und profitierten zusätzlich vom Patzer ihrer Kontrahenten SSV Neuhaus.
Der Verfolger spielte nämlich völlig überraschend zuhause gegen FSC Stendorf lediglich 7:7. Die Weddelerinnen hingegen bezwangen eben jenen FSC Stendorf deutlich und siegten auch in Heiligenrode.
Hauptkonkurrent nach diesem Schnitzer bleibt für die Schlüter-Auswahl die Spielvereinigung Oldendorf II. Die Vorentscheidung um den Titel und den Aufstieg in die Regionalliga fällt am kommenden Freitag (20.15 Uhr), wenn Weddel (29:3 Punkte) die Oldendorferinnen (25:3) in der Erich-Kästner-Halle empfängt.
VfR Weddel FSC Stendorf 8:2. Prächtig aufgelegt zeigten sich in dieser Partie nicht nur Melanie Mosterdijk und Wiebke Schulze, sondern vor allem die Doppel. Wiebke Wiegand/Schulze hielten ihre Kontrahenten ebenso in Schach wie Mosterdijk/Linda Rudel, die beim 11:7, 5:11, 11:9, 11:7-Triumph über das Einser-Duo der Gäste, Tatiana Prokowskaja/Martina Landmann, völlig überraschend für die Vorentscheidung sorgten.
Eine Fünfsatz-Revanche glückte auch Mosterdijk gegen FSC-Frontfrau Prokowskaja. Daneben punktete die Lehrerin noch gegen Martina Landmann. Ohne Punktverlust blieb auch Schulze, die Katharina Baron und Maike Henze jeweils in vier Sätzen bezwang.
TSV Heiligenrode VfR Weddel 6:8. Die optimale Ausbeute in den Doppeln bildete auch in dieser Begegnung das Fundament für den hart umkämpften Erfolg. "Wir haben noch kein Doppel in der Rückserie verloren", betonte Conny Schlüter erfreut, die für die pausierende Wiebke Wiegand (Diplomarbeit) ins obere Paarkreuz vorrücken musste.
Selbst die neue Formation Schlüter/Schulze präsentierte sich nach der beschwerlichen Anreise prächtig aufgelegt und bezwang Nele Schlaak/Julia Aust glatt 3:0. Schwierigkeiten bereitete den Gästen vor allem Denise Kleinert. Die Nummer eins des TSV sorgte mit ihren Erfolgen über Schlüter, Mosterdijk und Schulze stets dafür, dass ihr Quartett auf Tuchfühlung blieb. "Denise ist sicher, fängt viel und hat einfach ein tolles Händchen", lobte Conny Schlüter die Halbdistanzspielerin aus der Bremer Vorstadt. Neben dem Duo Mosterdijk/Rudel trugen sich Schlüter (2), Schulze (2), Mosterdijk und Rudel in die Siegerliste des VfR Weddel ein.











