Drei Minuten der Unachtsamkeit
Wolfenbütteler verspielen hohe Führung und verlieren gegen die BG 74 Göttingen
Die Regionalliga-Basketballer der SG Wolfenbüttel leisteten sich eine unnötige 86:89 (25:23, 24:20, 24:13, 12:32)-Niederlage gegen die BG 74 Göttingen und haben es verpasst, frühzeitig den Sack im Rennen um den Klassenerhalt zuzumachen.
Nach der Schlusssirene war die Enttäuschung groß. Lange Zeit sah für die Mannschaft von Trainer Thorsten Weinhold alles nach einem souveränen Sieg gegen die BG aus. "Beim Stand von 84:73, drei Minuten vor Schluss, war noch alles im Lot", kommentierte Weinhold. Immer wieder war es Chris Rodgers, der aus allen Lagen traf und insgesamt 40 Punkte erzielte.
Doch innerhalb kürzester Zeit wendete sich das Blatt, und die Universitätsstädter holten über mehrere schnell abgeschlossene Angriffe den Rückstand auf. Die Wolfenbütteler hingegen ließen einfachste Chancen aus und konnten dem Lauf Göttingens nichts entgegen setzen.
Selbst beim Stand von 86:83 und 20 Sekunden verbleibender Spielzeit hatten die Lessingstädter noch alles in der Hand. Göttingen schaffte es jedoch, eine ihrer Neuverpflichtungen und den bis dato besten Werfer, Nico Adamczak, freizuspielen. Traumhaft sicher netzte er einen Dreier zum Ausgleich ein.
Den darauf folgenden Schnellangriff verwerteten die Wolfenbütteler trotz Überzahl nicht, sondern schickten die BG anschließend mit zwei Fouls zweimal an die Freiwurflinie. Von diesen vier Freiwürfen trafen die Gäste drei und besiegelten die unglückliche SG-Niederlage.
"Dass wir dieses Spiel verloren haben, ist natürlich bitter, denn wir hätten mit einem Sieg den Klassenerhalt so gut wie sicher gehabt", ärgerte sich Weinhold.
SG: Theodorou 13/4 Dreier, Seebode 4, Burgdorf 6, Essi 2, Pink 9/1, Rodgers 40/3, Jeske, Redlich 8/1, Hahn 4.











