Spielplaner bitten zur Krisensitzung
Fußballbezirk tagt morgen in Flachstöckheim außerordentlich Nachholspieltage sollen festgelegt werden
Schnee-Chaos, Minusgrade, vereiste Plätze, Tauwetter, aufgeweichte Rasenflächen der Winter machte es den Fußballern in Kreis und Bezirk nicht leicht. Bis zum 6. Juni soll die Saison abgeschlossen sein. Der Restspielplan einiger Vereine ist proppevoll.
Prekär ist die Situation für die Bezirksoberligisten. Aus diesem Grund bittet der Bezirksspielausschuss-Vorsitzende Wolfgang Reese (Wolfenbüttel) Vertreter aller Bezirksoberligisten am morgigen Samstag ab 14 Uhr erstmals zu einem kleinen Krisentreffen ins Sportheim nach Flachstöckheim. Es geht um die Legung der Nachholtermine.
Dem außerordentlichen Staffeltag komme eine wichtige Bedeutung zu, betont Jürgen Prohm, Staffelleiter der Bezirksoberliga und der Bezirksliga 2. Weil der Bezirk Braunschweig weitläufig ist, sei es nicht zumutbar, Mannschaften an einem der vier im April und Mai anberaumten Mittwoch-Nachholspieltage aus Gifhorn nach Göttingen oder umgekehrt zu schicken.
"Viele Mannschaften haben Schichtarbeiter. Und Arbeitgeber sind mit Freistellungen für ein Fußballspiel heutzutage längst nicht mehr so großzügig wie früher", sagt der Funktionär aus Helmstedt.
Die Situation in der Bezirksoberliga bezeichnet Prohm als "kritisch". Er hoffe morgen auf eine konstruktive Zusammenarbeit aller Vereine, um terminliche Engpässe zu umschiffen. Bei Bezirksoberliga-Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel seien Terminengpässe derzeit noch nicht absehbar, so Trainer Peter Lux. "Wir haben zwei Nachholspiele gegen Hillerse und Petershütte. Die sollten wir zeitlich gut unterbekommen."
Zwei Nachholspiele hat auch Bezirksligist Germania Wolfenbüttel offen. "Ich hoffe, dass wir die nicht beide an Ostern spielen müssen", sagt BVG-Trainer Thomas Schneider. "Ein Montag-Samstag-Rhythmus ist eine körperliche Herausforderung." Ein Segen für die Germanen ist ihr Grandplatz. Sowohl am vergangenen Sonntag gegen die Freien Turner II als auch übermorgen gegen Bosporus Peine konnte und kann gespielt werden.
Prohm macht Germania sowie den anderen Wolfenbütteler Vertretern in der Bezirksliga 2, TSV Schöppenstedt und SF Ahlum, Hoffnung auf eine Entzerrung des Nachholprogramms. "An Pfingsten ist bislang noch alles frei."













