Hans-Jörg Meyer setzt in München auf den "Heimvorteil"
Wolfenbütteler kämpft bei Schieß-Weltmeisterschaft um Finaleinzug Heute erstmals an die Scheiben
Nach der letzten Wettkampfvorbereitung im thüringischen Suhl hat Hans-Jörg Meyer ein sehr gutes Gefühl für die noch bis zum 11. August laufende Weltmeisterschaft der Sportschützen in München. "Dieser Lehrgang diente zur finalen Stabilisierung der Leistungen und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls", erzählt der Wolfenbütteler Meyer, der für den Schützenbund Broistedt in der Bundesliga schießt.
Samstag erster Einsatz
Das Turnier beginnt für den Maschinenbautechniker heute Mittag. In mehreren Qualifikationsrunden mit der Freien Pistole wird das Teilnehmerfeld auf 60 Schützen für das Hauptfeld am Sonntag reduziert.
Beim Schießen mit der Luftpistole hingegen gibt es nur eine Qualifikationsrunde. "Obwohl ich mit der Freien Pistole 2009 Vizeeuropameister wurde, bleibt die Luftpistole meine Lieblingsdisziplin", verrät Meyer. Bei seiner zweiten Weltmeisterschaft hat er sich mindestens eine Finalteilnahme vorgenommen.
Vertraute Anlage
"Mehr als 560 Treffer mit der Freien Pistole und über 585 mit der Luftpistole auf 600 Ringe wären sehr schön", zeigt sich der Wolfenbütteler ehrgeizig. Außerdem sei in der Mannschaftswertung ein Medaillengewinn realistisch, wenn alle Schützen einen guten Tag hätten.
Meyer sieht zwei wesentliche Vorteile des deutschen Teams im Austragungsort. Zum einen profitiere man von der kurzen Anreise, zum anderen "sind wir mit der Anlage in München trotz der Modernisierung vor der WM vertraut. Das hilft dabei, sich zu entspannen und zu konzentrieren", ist Meyer zuversichtlich.













