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13. Februar 2012
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Niesner: Ein Schlag ins Kontor

Katerstimmung beim NBV-Team Gifhorn – Doppelpleiten als Knackpunkt – Must als Lichtblick

Von Jens Neumann

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GIFHORN. So zuversichtlich sie vorher waren, so konsterniert waren sie nachher: Die Badminton-Cracks des Bundesligisten NBV-Team Gifhorn kassierten eine ernüchternde 1:7-Heimpleite gegen einen arg ersatzgeschwächten 1. BC Beuel.

"Es war ein Schlag ins Kontor. Es war unglaublich, dass gleich mindestens drei Leute auf einmal daneben lagen", konstatierte NBV-Coach Hans Werner Niesner und gab unumwunden zu: "Bei uns herrscht Katerstimmung. So eine Niederlage steckst du nicht so einfach weg."

Rajiv Ouseph, Anthony Clark und Carl Baxter in Hongkong: Die Hoffnungen der Gifhorner waren groß gewesen, gegen die gebeutelten Beueler den ersten Saisonzähler einzufahren – sie hatten mit einem 4:4-Remis spekuliert. Doch schon im ersten Herrendoppel gab es die erste Ernüchterung: Robin Middleton und Maurice Niesner vergaben im dritten Satz beim Stand von 20:19 einen Matchball – und verloren noch mit 20:22.

Zwar kamen die Gifhorner durch den Erfolg im Damendoppel zum Ausgleich – Beuels Birgit Overzier knickte im dritten Satz bei eigener 18:16-Führung um und musste verletzungsbedingt aufgeben. Doch das war’s dann auch schon an positiven Resultaten für die Gastgeber. Das zweite Herrendoppel verlor sang- und klanglos – nach einer "indiskutablen Leistung".

"Danach war ein Knacks im Spiel. Und als wir auch noch das Mixed verloren hatten, war klar, dass nichts mehr zu holen sein wird", meinte Niesner. "Das war der letzte Knackpunkt. Danach war die Luft bei uns raus", relativierte der NBV-Coach die folgenden Einzelniederlagen von Maurice Niesner und Henning Zanssen. In zwei Spielen, in die sie als Favorit gegangen waren.

Einen starken Eindruck hatte dagegen einmal mehr Raul Must hinterlassen: Der Este, Gifhorns Nummer 1, lieferte gegen Deutschlands Topspieler Marc Zwiebler ein klasse Match ab. "Ein Traumspiel, in dem es viele unglaubliche Ballwechsel gegeben hat", beschrieb Niesner dieses Duell. "Man hat auch gesehen, warum Marc Zwiebler zuletzt bei den Danish Open im Endspiel gestanden hat."

Man hat aber am Samstag leider auch gesehen, woran es beim NBV-Team krankt. "Uns fehlen die starken Einzel", fand Niesner.

Montag, 09.11.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11238666/menuid/2176

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