Arne Hölter wechselt zu Zweitligist Celle
Tischtennis-Regionalliga der Männer: MTV Hattorf hat zwei Heimspiele Tobias Nehmsch kehrt zurück
WOLFSBURG. Nur noch drei Spiele hat der Tabellenvorletzte MTV Hattorf in der Tischtennis-Regionalliga der Männer auszutragen, kann also maximal noch sechs Punkte erkämpfen. Das rettende Ufer ist aber schon vier Zähler entfernt, und um das zu erreichen, dürften die vor dem MTV stehenden Mannschaften kein Spiel mehr gewinnen.
Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und deshalb werden die Hattorfer Spieler mit großem Siegeswillen in die beiden Heimspiele an diesem Wochenende gehen, bevor es am 28. März in einem weiteren Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten SV Friedrichsort um die letzte Chance zum Klassenerhalt geht. Absteigen müssen die drei letzten Mannschaften, der Tabellenneunte trägt Relegationsspiele gegen die drei Oberliga-Vizemeister aus.
Ob der MTV im Falle des Klassenerhalts aber noch über eine Mannschaft verfügt, die spielstark genug ist, um in der Regionalliga mithalten zu können, ist ohnehin fraglich. Jugendnationalspieler Arne Hölter geht zum Staffelmeister TuS Celle, der in die 2. Bundesliga aufsteigt, Lars Beismann und Michal Polak werden in gut informierten Kreisen auch Wechselabsichten nachgesagt, und der junge Nick Holland wird zum Studium nach Berlin gehen.
Dagegen wird Tobias Nehmsch vom Oberligisten MTV Wolfenbüttel nach Hattorf zurückkommen. Das alles deutet darauf hin, dass die Hattorfer künftig in der Oberliga West spielen werden.
Am Samstag um 19 Uhr beginnt in der Hattorfer Mehrzweckhalle das Heimspiel gegen den Tabellenvierten Reinickendorfer Füchse. Das Hinspiel in Berlin endete 8:8, weil der MTV das Entscheidungsdoppel, wie in vielen anderen Spielen auch, verloren hat.
Am Sonntag (14 Uhr) folgt das Heimspiel gegen den Tabellenachten TT-Freunde BVM Hamburg, der vier Punkte vor den Hattorfern steht. Das Vorrundenspiel gewannen die Hamburger dank der Klasse ihres Ex-Nationalspielers Oliver Alke und des mehrfachen norddeutschen Meisters Kay-Andrew Greil mit 9:5. Die Spiele dieser beiden Spitzenkräfte gegen Arne Hölter sind die Höhepunkte am Sonntagnachmittag.













