Müller trifft volley und per Kopf
Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg startet mit einem 2:0-Erfolg gegen Bad Neuenahr in die Rückrunde
WOLFSBURG. Mit einem Sieg sind die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg in die Rückrunde gestartet. Im Heimspiel gegen Bad Neuenahr hatten die Wolfsburgerinnen gestern kaum Probleme und gewannen durch zwei Tore von Martina Müller (34., 43.) verdient mit 2:0 (2:0).
Trainer Ralf Kellermann hatte mit seiner Aufstellung für zwei Überraschungen gesorgt. Alisa Vetterlein stand anstelle von Nadine Richter im Tor und zeigte eine gute Leistung. "Sie hat gut trainiert und konnte die Lücke zu Nadine Richter schließen", begründete der Coach seine Entscheidung.
In der ersten Halbzeit wurde die Wolfsburger Torhüterin nur einmal ernsthaft geprüft, als Bad Neuenahrs deutsche Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi allein vor ihr auftauchte. Doch Vetterlein wehrte ihren Schuss mit einer Fußabwehr ab (39.). Außerdem stellte der Coach Stephanie Bunte als Linksverteidigerin auf. "Das hat sie zum ersten Mal gespielt, aber sie hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen", lobte der Coach.
Auch mit dem Rest seiner Mannschaft konnte Kellermann in der ersten Halbzeit zufrieden sein. Die Wolfsburgerinnen waren das deutlich aktivere Team und hätten zur Pause sogar höher als 2:0 führen können. Die erste Chance hatte der VfL bereits in der 4. Minute. Müller setzte sich über die rechte Seite gut durch, spielte den Ball in die Mitte, doch Neuzugang Melissa Wiik verpasste das Spielgerät knapp.
Etwas später war die Norwegerin erfolgreicher. Nach einem Freistoß von Andrea Wilkens konnte sie den Ball einschieben. Doch Schiedsrichterin Inka Müller pfiff Abseits eine fragwürdige Entscheidung.
Davon zeigte sich der VfL aber unbeeindruckt. Nach einem tollen Spielzug über Selina Wagner und Wiik sorgte Müller mit einem Volleyschuss für die Führung (34.). Neun Minuten später legte die Nationalspielerin per Kopf selbst nach.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel. Der VfL schaltete einen Gang zurück, hatte nur noch eine gute Möglichkeit, als Neuenahrs Abwehrspielerin Sara Doorsoun-Khajeh einen Pass von Wiik fast ins eigene Tor verlängerte. Und auch das Aufbäumen der Gäste blieb aus bis zur Schlussphase. Da stemmte sich Bad Neuenahr nochmal gegen die Niederlage, setzte den VfL unter Druck. Die beste Chance hatte wieder Okoyino da Mbabi, doch erneut war es Wolfsburgs Keeperin Vetterlein, die mit einer guten Parade ein Gegentor verhinderte (85.).













