SSV stellt sich auf Kampfspiel ein
Auf weichem Boden soll gegen Tabellennachbar Holtensen ein Sieg her Trennung von Lekpa
VORSFELDE. Hat das Warten ein Ende? Der SSV Vorsfelde will gegen den TSV Holtensen endlich ins neue Pflichtspieljahr starten. Wichtig ist allerdings, dass es bis Sonntag (14 Uhr) nicht mehr regnet, sonst wird der Platz des Fußball-Bezirksoberligisten im Drömlingstadion erneut unbespielbar sein.
"Ich hoffe, dass es trocken bleibt. Dann kann ich mir schon vorstellen, dass die Partie stattfindet", ist sich SSV-Coach Holger Ballwanz sicher. Regen würde den Platz jedoch noch matschiger machen, als er bereits ist.
Trotzdem gibt es bei den Eberstädtern wohl keinen größeren Wunsch, als endlich wieder ein Fußballspiel zu bestreiten. Das zeigte vor allem die Freude innerhalb der Mannschaft, nachdem der Schnee getaut war. "Die Spieler freuen sich einfach, wieder auf dem Feld stehen zu können", betont der Trainer. Zwar bestritt der SSV schon zwei Testspiele und ein Blitzturnier, dennoch ist es wohl für jede Truppe schwer zu sagen, wo sie derzeit steht.
Im Hinspiel gegen den Tabellennachbarn vom achten Platz mussten die Vorsfelder mit einem 2:5 die höchste Saisonniederlage einstecken. "Wir haben uns dort dumm angestellt", erinnert sich Ballwanz. Das soll sich diesmal ändern. "Von der Qualität her sind wir Holtensen überlegen. Wir wollen unbedingt gewinnen." Weil der Platz tief sein wird, ist klar, dass die Partie über Kampf und nicht über Technik entschieden wird. Der Coach hat deshalb die Marschroute vorgegeben: "Wir wollen über Zweikämpfe ins Spiel finden."
Fehlen wird Steven Flettner. Er befindet sich auf Heimaturlaub. Gar nicht mehr mit dabei ist Fourier Lekpa. Der Stürmer hat es sich endgültig mit dem Verein verscherzt. "Nach einem Gespräch mit dem Vorstand haben wir ihn rausgeschmissen. Er hat sich in der Winterpause verletzt und sich nicht einmal gemeldet", ärgert sich Ballwanz und führt fort: "Vor der Saison habe ich ein langes Gespräch mit Fourier geführt, deswegen hätte ich diesmal etwas Anderes erwartet." Denn schon vor gut einem Jahr hatte sich Lekpa nach einer Verletzung lange nicht beim SSV blicken lassen.













