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13. Februar 2012
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Schrader ist fünffacher Europameister!

Gifhorns Leichtathletik-Ass dominiert die Senioren-EM in Ljubljana – Weltrekord bleibt ihm allerdings verwehrt

Von Steffen Erkenbrecher

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ABBESBÜTTEL. Vollgepackt mit Goldmedaillen kehrte Gifhorns Leichathletik-Ass Horst Schrader von der Senioren-EM in Ljubljana (Slowenien) zurück. Die unglaubliche Ausbeute: Insgesamt fünfmal stand der Abbesbütteler ganz oben auf dem Treppchen.

Keine Frage, der neuntägige Trip ins Nachbarland verlief für den Gifhorner Leichtathleten mehr als erfolgreich. Denn in allen fünf Disziplinen, in denen er startete, verwies er seine Konkurrenz auf die folgenden Plätze.

Begonnen hatte der Triumphzug des Abbesbüttelers, der in der M70 antrat, im 100-Meter-Sprint. Hier knackte er als Einziger die 14-Sekunden-Marke und feierte in 13,78 Sekunden den Titel des Europameisters. "Ich habe meine eigene Jahresbestleistung getoppt", freute sich Schrader.

Ebenfalls Grund zur Freude hatte der Abbesbütteler zwei Tage später, als er die 400-m-Konkurrenz für sich entscheiden konnte. Dabei sah es nach dem Vorlauf gar nicht rosig aus: Schrader hatte nur die sechstbeste Zeit und musste dementsprechend weit außen auf Bahn 7 laufen. "Somit hat man nur einen Läufer vor sich, der auch noch verhältnismäßig schwach ist", erklärte der Leichtathlet die Probleme.

Dennoch konnte der Abbesbütteler zulegen: In der unglaublichen Zeit von 64,23 Sekunden ließ er die Konkurrenz erneut sprichwörtlich stehen. "Ich hatte eine Durchgangszeit von 29,3 sec nach 200 m, was selbst über diese Distanz eine Medaille bedeutet hätte", verdeutlichte Schrader seine Dominanz.

Allerdings wollte Schrader natürlich auch über 200 m nicht nur irgendeine Medaille. Bedeutete: Er mobilisierte noch einmal alle Kräfte, knackte als Einziger die 29-Sekunden-Marke und feierte seinen dritten Europameistertitel!

Satt war der Abbesbütteler allerdings noch lange nicht, schließlich stand sowohl noch die 4-x-100-m- als auch die 4-x-400-m-Staffel noch auf dem Programm, in denen Gifhorns Leichtathlet jeweils den Weltrekord hält. Den Wunsch, einen der Rekorde zu knacken, blieb dem Leichtathlet zwar verwehrt, dennoch durfte er sich über zwei weitere Goldmedaillen freuen.

Über 4 x 100 m hatte das Team um Schrader die Konkurrenz aus Großbritannien (58,89 sec) und Italien (65,61 sec) in 53,90 sec schlagen können. Über 4 x 400 m waren es die gleichen Länder, die sich der deutschen Zeit von 4:35,80 min beugen mussten.

Schraders Schlussfazit nach dessen fünfter Goldmedaille: "Es hat alles sehr gut geklappt, besonders die Wechsel. Und über alle Ergebnisse bin ich sehr froh." Künftig ist übrigens mit weiteren Medaillen des Abbesbüttelers zu rechnen, schließlich steht bald der Wechsel in die Altersklasse M75 an.

Dienstag, 12.08.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8913818/menuid/2176

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