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14. Februar 2012
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Hintergrund: Athens Spitzenpolitiker und das Sparpaket

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Berlin/Athen (dpa) - Es sind vor allem drei Männer, die in Athen darum ringen, wie das Land bis 2015 rund 14 Milliarden Euro einsparen kann. Der vierte im Bunde, der Chef der kleinen Rechtspartei LAOS, ist inzwischen ausgeschert. dpa porträtiert die wichtigsten Akteure: LUCAS PAPADEMOS: Als Parteiloser steht der 64-jährige Ökonom seit November als Premierminister an der Spitze der Übergangsregierung. Er hatte davor nie ein politisches Amt inne, war aber lange der oberste Notenbanker Griechenlands und vertrat die Eurozone als Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Der stets ... [ zum Artikel ]

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Analyse: Milliarden für Athen noch nicht frei

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Brüssel/Berlin (dpa) - Die erste Erleichterung nach dem Ja des griechischen Parlaments zum Sparpaket war groß: Die Rohstoff-Preise kletterten nach oben, der Deutsche Aktienindex legte zum Börsenstart ebenso zu wie der Euro. Für andere Euro-Krisenländer sanken die Zinskosten. Die mühsam erkämpfte Zustimmung beflügelte zumindest am Montagmorgen die Märkte. Doch in der Politik herrschen Zweifel. Die gewaltsamen Proteste und politischen Querelen in Athen lassen wenig Vertrauen in eine Lösung des Griechenland-Dramas wachsen. In der schwarz-gelben Bundesregierung und Koalition wird ohnehin vor zu ... [ zum Artikel ]

Analyse: Krise zerreißt Volk und Politik

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Athen (dpa) - Feuer loderte über den Dächern Athens, Chaos herrschte in den Straßen - am Tag nach der entscheidenden Abstimmung im Parlament wurde das ganze Ausmaß der gewalttätigen Ausschreitungen sichtbar. Nicht nur in der Hauptstadt - auch in Touristenzentren wie Korfu und auf Kreta - brachen sich die Proteste gegen die rigiden Sparbeschlüsse Bahn. Eine breite Mehrheit von 199 der 300 Abgeordneten der Regierungsparteien stimmte den umstrittenen Maßnahmen zu. Doch die Auflösungserscheinungen sind unübersehbar, die Gräben in den Parteien sind tief, die Schuldenkrise zerreißt Volk und Politik. ... [ zum Artikel ]

Musiker Theodorakis geißelt Sparpaket als «Verrat»

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Athen (dpa) - Im griechischen Massenprotest gegen das umstrittene Sparprogramm hat auch der weltberühmte Musiker Mikis Theodorakis (86) die Stimme erhoben. Eine Billigung der von den internationalen Geldgebern erzwungenen Kürzungen wäre «Verrat», schimpfte Theodorakis am Sonntag am Rande einer Kundgebung vor dem Parlament in Athen. Die Teilnahme an der Demonstration auf dem Syntagma-Platz musste Theodorakis wegen Atemnot abbrechen. Zuvor hatte die Polizei massiv Tränengas gegen Randalierer eingesetzt. Andere bekannte Mitglieder des Widerstandskampfes während des Zweiten Weltkrieges bezeichneten ... [ zum Artikel ]

Hintergrund: Eckpunkte des Sparprogramms

Athen (dpa) - Bis 2015 soll Athen insgesamt 14 Milliarden Euro sparen, allein dieses Jahr sollen es 3,1 Milliarden Euro sein. Die Eckpunkte des neuen Sparprogramms: - Bis 2015 sollen 150 000 Staatsbedienstete gehen. Noch in diesem Jahr sollen 15 000 entlassen werden. Der Beamtenstatus für staatlich kontrollierte Betriebe, wie die Elektrizitätsgesellschaft (DEI) wird aufgehoben. - Zum Teil noch strittig sind die Rentenkürzungen. Vorgesehen ist, dass alle Zusatzrenten um 15 Prozent gekürzt werden. Sie entsprechen etwa 20 Prozent des Einkommens der Ruheständler. Die Renten von bisher als ... [ zum Artikel ]

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Athen zwischen Protest und Aufbruch

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