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10. Juli 2009
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Dresdner Bank geht schneller an die Commerzbank

Von Frank Johannsen

FRANKFURT. Die Commerzbank drückt bei der Übernahme der Dresdner Bank aufs Tempo. Wegen der kriselnden Finanzmärkte will sie schon im Januar die Kontrolle bei der bisherigen Allianz-Tochter übernehmen – ein halbes Jahr früher als geplant. Dafür soll die Übernahme nur noch halb soviel kosten wie veranschlagt.

Am Zeitplan für den angekündigten Abbau von 9000 der weltweit 67 000 Stellen ändert sich aber nichts. "Es bleibt wie vereinbart beim Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2011", sagte ein Commerzbank-Sprecher. Der Name Dresdner Bank wird verschwinden. "Ab 2010 soll dann nur noch Commerzbank stehen."

Bei der schwer angeschlagenen Bayern-LB sollen Bund und Land mit Finanzspritzen und Garantien von mehr als 30 Milliarden Euro einspringen. Zehn Milliarden Euro sollen zunächst als Eigenkapital zufließen. Sieben Milliarden Euro will Bayern aufbringen, den Rest der Bund. Für weitere 15 Milliarden Euro soll der Rettungsfonds des Bundes bürgen.

In Großbritannien übernimmt der Staat die Mehrheit an der Royal Bank of Scotland. Da die Bank für eine Kapitalerhöhung keine Investoren fand, kauft der Staat die Aktien. Auch bei der Postbank muss die Post eine Kapitalerhöhung fast allein stemmen. Nur ein Prozent der angebotenen Aktien fand andere Käufer. 2009 wird die Postbank an die Deutsche Bank verkauft.    

Samstag, 29.11.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/9514608/menuid/2182

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