Berlin hält an ACTA fest: «Notwendig und richtig»
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hält an dem umstrittenen Urheberrechtsabkommen ACTA fest. Das Vertragswerk sei «notwendig und richtig» und bringe «keine der Gefahren mit sich, die derzeit beschworen werden», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. «Wir sehen in diesem ACTA-Übereinkommen einen wichtigen Schritt, um den internationalen Rechtsrahmen für die Bekämpfung von Produkt- und Markenfälschungen zu schaffen.» Wenn jetzt neue Fragen aufgetaucht seien, sei die Regierung offen, diese klären zu lassen. Der Sprecher des Justizministeriums, Anders Mertzlufft, verwies auf die Möglichkeit, ... [ zum Artikel ]
Namensstreit mit Apple: iPad aus den Regalen genommen
Peking (dpa) - Im Streit um den Markennamen iPad sind in der nordchinesischen Stadt Shijiazhuang die beliebten Tabletcomputer von Apple aus den Regalen mehrerer Geschäfte genommen worden. «Sie sind nicht mehr zu kaufen». Dies sagte ein Händler im Taihe-Computermarkt im Stadtbezirk Xinhua telefonisch der Nachrichtenagentur dpa in Peking. Ein anderer Ladenbesitzer sagte: «Wir haben die iPads aus den Regalen genommen.» Doch fügte er hinzu: «Wenn sie aber wollen, können sie weiter ein iPad kaufen. Sagen sie mir nur Bescheid.» Nach einem Bericht der Zeitung «Hebei Qingnianbao» wurden aber ... [ zum Artikel ]
Datenschutzexperte fordert gründliche ACTA-Überprüfung
Berlin (dpa) - Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die Bundesregierung aufgerufen, das umstrittene ACTA-Abkommen zur Eindämmung von Verstößen gegen das Urheberrecht gründlich zu prüfen. Es sei mehr als wahrscheinlich, dass die in ACTA vorgesehenen Maßnahmen «gravierende Auswirkungen auf den Datenschutz» haben könnten, schrieb Schaar im «Datenschutz-Forum». So werde von Unternehmen gefordert, Nutzungs- und Verkehrsdaten von Internet-Nutzern offenzulegen, «die an Urheberrechtsverletzungen in irgendeiner Weise - also auch unwissentlich - beteiligt waren». Bundesjustizministerin ... [ zum Artikel ]
Museen bringen tausende Exponate ins Netz
Bernburg (dpa) - Die deutschen Museen zeigen ihre Exponate zunehmend im Internet. Mittlerweise seien fast 18 000 Exponate auf dem Portal www.museum-digital.de zu sehen. Dies teilte der Museumsverband Sachsen-Anhalt, der das Portal in Zusammenarbeit mit dem Institut für Museumsforschung in Berlin ins Leben gerufen hatte, am Montag in Bernburg mit. Aus Sachsen-Anhalt sind inzwischen 10 000 Objekte zu sehen. Die Nummer 10 000 ist ein spät-barocker Damenschuh aus der Sammlung des Museums Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels. Mit dem Online-Portal wollte der Verband zunächst seinen Mitgliedern die ... [ zum Artikel ]
Wenig Vertrauen in Datenschutz bei Online-Diensten
Berlin (dpa) - Internet-Nutzer in Deutschland haben laut einer Umfrage wenig Vertrauen in den Umgang von Online-Netzwerken mit ihren Informationen - lesen aber ungern die Datenschutzbestimmungen. 58 Prozent sagten in einer Erhebung im Auftrag der Internet-Agentur Youcom, sie glaubten nicht, dass Google, Facebook, Twitter und andere verantwortungsvoll mit ihren persönlichen Daten umgingen. Dabei gaben 25 Prozent an, die Datenschutzbestimmungen gelesen zu haben, 33 Prozent nicht. Positiv beantworteten die Frage nach dem Vertrauen in die Dienste immerhin 12 Prozent jener Nutzer, die die Regeln ... [ zum Artikel ]



