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11. Februar 2012
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Die besten Suchmaschinen-Plätze im Internet

Von Miriam Tang

Es wächst und wächst und wächst: das Internet. Zur Orientierung in der Datenvielfalt greifen viele Nutzer auf Suchmaschinen zurück. Damit eine Website auf den oberen Plätzen der Ergebnisliste landet, muss das Angebot inhaltlich, konzeptionell und technisch gut gemacht sein – oder man zahlt.

Nach Expertenmeinung haben dann auch private Internetseiten die Chance auf eine gute Platzierung: "Wenn die Seite für den Nutzer gut gemacht ist, dann ist sie auch für die Maschine gut", sagt Stefan Karzaunikat, Betreiber von "Suchfibel.de".

Die wichtigsten Regeln für gut zu findende Internetseite sind laut Karzaunikat banal, denn Suchroboter arbeiten nach einem festgelegten Muster: Eine Seite sollte Texte mit einer aussagekräftigen Überschrift, übersichtliche Zwischentitel, beschreibende Verweise auf Unterrubriken oder themenverwandte, externe Seiten sowie eine durchdachte Navigation haben. So genannte Metatags hätten dagegen an Bedeutung verloren, sie seien in der Vergangenheit zu oft missbraucht worden. Diese Programmiercode-Einträge listen stichwortartig den Seiteninhalt für den Roboter auf.

Nach ähnlichen Kriterien sucht auch der Webkatalog Yahoo Einträge aus. Dort werden Internetseiten jedoch nicht mit Hilfe eines Roboters, sondern durch eine Redaktion geprüft. "Wir achten auf das Gesamtkonzept", sagt Yahoo-Sprecherin Patricia Rohde.

Die effektivste Methode, sich mit einer Website einen Platz in der Suchmaschine zu sichern, seien möglichst viele externe Verweise auf eine Seite, sagt Wolfgang SanderBeuermann, verantwortlich für die Metasuchmaschine Metager.de an der Uni Hannover.

Betreiber von Webseiten können sich auch von professionellen Dienstleistern in Suchmaschinen eintragen lassen. Oft werben diese Anbieter damit, ihre Kunden gegen Gebühr in 1000 Suchmaschinen einzutragen. Davon rät Suchmaschinen-Experte Karzaunikat aber ab: "Bei diesen Anbietern gibt es 95 Prozent schwarze Schafe und 5 Prozent, die es gut machen. Eine andere Möglichkeit ist, für einen Eintrag zu zahlen. Die "sponsored Links", die viele kommerzielle Anbieter nutzen, verkauft unter anderem der deutsche Anbieter Overture für die Suchmaschinen bei T-Online. Auch Google präsentiert sie prominent auf der Seite.   dpa

Infos: www.suchfibel.de

www.google.de

www.yahoo.de

www.metager.de

Freitag, 06.12.2002
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/1025792/menuid/2185

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