Argentinische Landschildkröte «surfte» gen Süden
Dresden (dpa) - Forscher aus Dresden haben eine Erklärung für die vergleichsweise schnelle Ausbreitung der Argentinischen Landschildkröte gefunden. Sie gehen davon aus, dass sie bei Hochwasser auf Treibgut im Desguadero-Fluss größere Distanzen überwand und den vormals lebensfeindlichen Raum im Süden Südamerikas zurückeroberte. Nach einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung des Senckenberg Forschungsinstitutes in Dresden hatte die Landschildkröte in einem Zeitraum von maximal 10 000 Jahren eine Distanz von 1000 Kilometern überbrückt. Was auf den ersten Blick machbar scheint - 100 Meter pro ... [ zum Artikel ]
Undichte Herzklappen mit neuem Titanring repariert
München (dpa) - Erstmals hat ein Münchner Forschungsteam nach eigenen Angaben bei Herzpatienten undichte Aortenklappen mit einem Titanring repariert. Der erste Eingriff, den der Chirurg Domenico Mazzitelli am Deutschen Herzzentrum München durchführte, habe drei Stunden gedauert, so das Herzzentrum. Dabei sei der neu entwickelte Ring eingesetzt worden, durch den je nach Einzelfall der Ersatz der Herzklappe vermieden werden könne. «Undichte Aortenklappen können dauerhaft erhalten werden», erläuterte Mazzitelli. Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- Gefäßchirurgie ... [ zum Artikel ]
Überraschend viele Vögel trotzen der Kälte
Schwerin/Berlin (dpa) - Trotz des harten Winters harren viele Vögel in ihren Brutgebieten in Deutschland aus. Im Nordosten sei die Situation wegen der Eiseskälte extrem, sagte der Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern, Klaus-Dieter Feige, der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist überraschend, wie viele Vögel der Kälte nicht ausweichen.» Sogar Kraniche seien bei Temperaturen von minus 20 Grad zu sehen. Bei Rockow in der Müritzregion sind nach Angaben des Experten 140 der Großvögel gezählt worden. Zunächst hätten die milden Temperaturen die Tiere zum Hierbleiben ... [ zum Artikel ]
Forscher: Insekten mögen keine Zebrastreifen
Cambridge (dpa) - Das Streifenmuster dient den Zebras auch als Insektenschutz. Das haben Forscher aus Ungarn und Schweden nun mit einem skurrilen Experiment bestätigt. Die Frage, warum Zebras Streifen haben, wird seit Jahren viel diskutiert. Das Team um Susanne Åkesson von der Universität Lund präsentiert seine Erkenntnisse im «Journal of Experimental Biology». Bislang gingen Forscher davon aus, dass die Streifen im Fell Zebras vor Fressfeinden schützen - im flimmrigen Licht der afrikanischen Savanne oder in einer galoppierenden Herde sind einzelne Tiere kaum zu erkennen. Schon 1979 hatte der ... [ zum Artikel ]
Baby-Rekord bei den Kegelrobben
Tönning/Friedrichskoog (dpa) - Baby-Rekord bei den Kegelrobben: In diesem Winter haben in der Nordsee vor Schleswig-Holstein rund 170 Tiere das Licht der Welt erblickt. Im vergangenen Jahr war es nach Angaben des Wattenmeersekretariats nur 131 gewesen. Kegelrobben werden im Winter - Ende November bis Ende Januar - geboren. In den ersten Lebenswochen schützt ein extrem dichtes, weißes Fell den Nachwuchs mit den Kulleraugen vor Kälte und Wind. Es ist jedoch nicht wasserdicht, so dass die kleine Robbe sich vor ihrem ersten Ausflug ins Meer erst eine isolierende Speckschicht anfuttern muss. Das ... [ zum Artikel ]



