Erster «normaler» Planet in anderem Sonnensystem
Garching/Berlin/London (dpa) - Astronomen haben erstmals einen Planeten bei einem fernen Stern aufgespürt, der den Planeten unseres Sonnensystems weitgehend ähnelt. Der sogenannte Exoplanet Corot-9b kreist um eine Sonne im Sternbild Schlange, der etwa 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Mittwoch in Berlin berichtete. «Dieser Planet könnte für die Exoplanetenforschung eine ähnliche Rolle spielen wie der Stein von Rosetta für die Ägyptologie», betonte Claire Moutou aus dem 60-köpfigen Entdeckerteam, das den Planeten im britischen ... [ zum Artikel ]
Forscher: Zweitwärmster Winter seit 1880
Washington (dpa) - Gerade in Deutschland, aber auch in Nordamerika halten viele Menschen den gerade endenden Winter für den kältesten seit Langem. Doch weit gefehlt. Der Winter ist nach Angaben des Potsdamer Klimaforschers Stefan Rahmstorf weltweit der zweitwärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1880. In einem Beitrag im Wissenschaftsblog «WissensLogs» bezieht er sich auf Daten der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Zwar sei der Winter in Deutschland recht kalt und schneereich gewesen, so Rahmstorf. Trotzdem seien die Monate von Dezember bis Februar über den ganzen Globus gesehen, die ... [ zum Artikel ]
Satellitenbild von kältesten Regionen der Milchstraße
Paris (dpa) - Das europäische Weltraumteleskop «Planck» hat gigantische Staubvorhänge in den kältesten Regionen der Milchstraße kartiert. Aus der Analyse dieser Staubstrukturen erhoffen sich Astronomen Hinweise auf die Kräfte, die unsere Galaxie formen und Sternengeburten auslösen, wie die Europäische Raumfahrtagentur ESA am Mittwoch in Paris mitteilte. Die Falschfarben-Bilder sind ein Nebenprodukt der eigentlichen «Planck»-Mission, das «Echo des Urknalls» so genau wie nie zuvor zu vermessen. Diese sogenannte kosmische Hintergrundstrahlung ist der bis heute messbare Rest des Urknall-Feuerballs, ... [ zum Artikel ]
Zahl der Analphabeten nimmt nicht ab
Jena (dpa) - Trotz Hilfsangeboten und Kursen nimmt die Zahl der Analphabeten nicht ab. In Deutschland gebe es seit Jahren konstant etwa vier Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, sagte die Geschäftsführerin des Volkshochschulverbandes Thüringen, Sylvia Kränke. Ihnen drohe das soziale und berufliche Abseits. «Besonders gefährdet sind diejenigen, die ohne Abschluss die Schule verlassen», erklärte Kränke im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Unsere heutige Zeit ist teils darauf ausgelegt, Lesekompetenz nicht mehr gezielt zu fördern.» So werde Text häufig ... [ zum Artikel ]
Partnerwahl abhängig von Gesundheit im Land
London (dpa) - Die Partnerwahl von Frauen hängt auch vom Gesundheitszustand des Landes ab. Ist die Lebenserwartung niedrig und die Verbreitung ansteckender Krankheiten vergleichsweise hoch, bevorzugen Frauen Männer mit maskulinen Gesichtszügen. Das schreibt eine Forschergruppe um Lisa DeBruine von der University of Aberdeen in den «Proceedings B» der britischen Royal Society. Als Ursache sehen die Forscher urtümliche Assoziationen: Frauen verbinden maskuline Gesichtszüge mit genetischer Gesundheit. Damit steige die Wahrscheinlichkeit zur Zeugung gut gerüsteten Nachwuchses, erklären die ... [ zum Artikel ]


