Red Bull attackiert Mercedes: «Wollten uns nicht»
Stuttgart (dpa) - Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko hat Mercedes scharf wegen der Nichtbelieferung von Motoren attackiert. «Die wollten uns nicht», sagte der Österreicher in einem Fernseh-Interview. Marko ergänzte gegenüber dem österreichischen Sender ServusTV: «Sie wussten genau, wenn wir diesen Motor auch noch drin haben, sehen sie uns überhaupt nicht - ohne überheblich zu sein.» Der schwäbische Konzern wehrte sich gegen diese Angriffe. «McLaren war Exklusivpartner und hat nicht zugestimmt. Mercedes hätte seinen Motor an Red Bull Racing verleast und diese Fakten sind Red Bull so bekannt», ... [ zum Artikel ]
Keine Bürgschaft aus Heidelberg für F1-Rennen
Heidelberg (dpa) - Die Stadt Heidelberg hat ihre Zusage für eine Ausfallbürgschaft für den Großen Preis von Deutschland am 25. Juli auf dem Hockenheimring zurückgezogen. Wie die «Stuttgarter Zeitung» berichtete, habe der Gemeinderat mit 22:19 Stimmen eine Unterstützung in Höhe von 50 000 Euro im Fall von Verlusten bei dem Formel-1-Rennen abgelehnt. Ende 2009 hatte der zuständige Rats-Ausschuss eine Bürgschaft noch befürwortet. CDU und bürgerliche Fraktionen hätten in der jüngsten Sitzung aus wirtschaftlichen Gründen für eine Unterstützung gestimmt; SPD, Grüne, Grün-Alternative und kleinere ... [ zum Artikel ]
Formel 1: Für Schumacher ist Feintuning angesagt
Hamburg (dpa) - Nur noch anderthalb Wochen bis zum Showdown in «Down Under» und keine Möglichkeit zum Testen - für das nötige Feintuning am neuen Silberpfeil bleibt Michael Schumacher nicht viel Zeit. Dennoch ist Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug für das zweite Rennen der Formel-1-Saison zuversichtlich. «Wir werden Schritt für Schritt machen und nach vorne kommen», sagte Haug am Dienstag. Er versicherte, alle würden dafür hart, ruhig und konzentriert arbeiten. «Offensichtlich ist, dass wir uns steigern müssen», räumte der Schwabe ein, nachdem Schumacher bei seinem Comeback-Rennen in Bahrain ... [ zum Artikel ]
Nach Langeweile-Kritik: Ecclestone gegen Änderung
Hamburg (dpa) - Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hat sich nach der Langeweile-Kritik an den neuen Regeln gegen eine Änderung ausgesprochen. «Das würde viel zu lange dauern», wurde der Brite in der «Bild»-Zeitung zitiert. «Die Formel 1 ist jetzt eine Demokratie. Und alle Teams haben für die Regeln gestimmt, also müssen sie auch damit zurecht kommen», so Ecclestone, der allerdings auch nicht die Hoheit über das Reglement hat. Das liegt in den Händen des Internationalen Automobilverbandes FIA. Die Kritik war laut geworden, nachdem es beim mit großer Spannung erwarteten Saisonauftakt in ... [ zum Artikel ]
Italien lästert - Schumacher «sehr, sehr happy»
Sachir (dpa) - Spott und Hohn kamen aus dem Ferrari-Land Italien, doch Michael Schumacher erntete für seinen ordentlichen sechsten Platz beim Comeback-Rennen auch Anerkennung. «Das Publikum hatte von Schumacher mehr erwartet, aber der Champion hat alles gegeben», schrieb «Aujourd'hui en France». Schumacher selbst stufte sein Abschneiden als zufriedenstellend ein. «Es wäre ja vermessen anzunehmen, ich käme da hin, setze mich ins Auto und fahre allen um die Ohren - ich jedenfalls hatte das nicht angenommen», schrieb der siebenmalige Weltmeister am Tag nach dem Großen Preis von Bahrain auf seiner ... [ zum Artikel ]


