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01. August 2010
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Ayurveda für mehr Wohlbefinden

Entgiften ist das wichtige Ziel dieser Gesundheitslehre aus Indien – Stoffwechsel soll angeregt werden

Von Carola Bleis, Bewegungstherapeutin und Masseurin

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Wenn wir Ayurveda hören, verbinden wir damit Wohlbehagen und Massagen mit warmem Öl kurz gesagt: Wellness. Das ist aber nur ein Teil von Ayurveda, denn ursprünglich beinhaltet diese Lehre aus Indien medizinisches Wissen im ganzheitlichen Sinn.

Schon vor etwa 3000 Jahren wurde das Gleichgewicht von Stoffwechsel, Verdauung und Ausscheidungen, aber auch ein angemessenes Körperbewusstsein und eine positive Geisteshaltung als Voraussetzung für Gesundheit angesehen.

Auch heute noch liegt der Schwerpunkt der Auyurveda-Medizin im gesunden Stoffwechsel und der Ausscheidung von Stoffwechselresten. Entgiften ist das immer-
währende Ziel dieser Gesundheitslehre.

Bewegung und Meditation erhalten die Gesundheit

Gesunde ausgewogenen Nahrung, mit verdauungsfördernden Gewürzen, auf den jeweiligen Konstitutionstypen abgestimmt, sind nach Ayurveda grundlegend für die Gesunderhaltung des Menschen. Aber auch Bewegung sowie Meditation gehören zu einer ganzheitlichen Lebensführung.

Bei der Einteilung der Konstitutions-Typen wird der Körperbau genauso berücksichtigt wie das Temperament, die Hautbeschaffenheit ebenso wie die Verdauung des Menschen. Sogar der Pulsschlag gibt dem Ayurveda-Arzt Auskunft über die Befindlichkeit seines Patienten. Die drei Doshas, die Beeinflussung der Konstitution, sind vereinfacht dargestellt: Vata ist das Prinzip der Luft und der Bewegung, Pitta bedeutet das Prinzip des Feuers und der Umwandlung und Kapha ist das Prinzip der Erde und der Stabilität. Diese Doshas oder Lebensenergien nehmen Einfluss auf die Funktionen des gesamten Körpers.

Nach ayurvedischer Sicht sind
die Konstitutionsbestimmer oder Doshas bei einem gesunden Menschen in einem relativen Gleichgewicht.

Ölmassagen sorgen für den nötigen Ausgleich

Das Bestreben, diesen Ausgleich zu erhalten, schafft man durch eine gesunde Lebensführung allgemein. Neben ausgewogener und konstitutionell abgestimmter Ernährung und Bewegungstrainings gehören natürlich die Ölmassagen zum Ausgleich der Doshas und zur Gesunderhaltung des Menschen.

Eine Massage mit warmem Sesamöl soll beruhigen, den Stoffwechsel anregen, bei der Entgiftung des Körpers helfen und die Haut nähren. Das Öl wird auf etwa 38 bis 40 Grad Celsius erhitzt, dann wird der gesamte Körper damit massiert.

Donnerstag, 03.01.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/7774161/menuid/2468123

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