So reagiert die HBK auf die Vorwürfe der Studenten
"Die Behauptung, ein bundesweiter Hochschulwechsel im Bereich Kunstvermittlung sei kaum möglich, lässt sich bislang nicht verifizieren, da es bisher keine Bachelor-Absolventen gibt. Gleiches gilt für einen Wechsel zu ausländischen Hochschulen oder für den Einstieg in die Berufswelt.
Gleichwohl hat die HBK für die immatrikulierten Studierenden Sorge getragen, dass diese hochschulintern ein Anschluss-Studium absolvieren können: Dipl.-Studiengang Freie Kunst, Master-Studiengang Kunstwissenschaft sowie Communication Arts (mit besonderer Aufnahmeprüfung).
Die Behauptung, die HBK habe aus Kostengründen eine Akkreditierung verhindert, ist unwahr.
Der polyvalente Bachelor-Studiengang Kunstvermittlung sowie der darauf aufbauende Master-Studiengang Kunstvermittlung (mit schulischer Ausrichtung) sind staatlich anerkannte und in den Zielvereinbarungen mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) vertraglich geregelte Studiengänge. ...
Seit Wintersemester 2006/07 hat die HBK erstmals Studierende für die Kunstvermittlung aufgenommen. Studienbegleitend wurde im Einvernehmen mit dem MWK und der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) die Akkreditierung den Zielvereinbarungen entsprechend vorbereitet.
Die öffentliche Kritik an den Bologna-Strukturen und ihre Übertragbarkeit auf künstlerische Fächer wurde von der HBK gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden reflektiert und permanent in die Ausgestaltung des Studienganges eingebracht.
Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal des Studienganges Kunstvermittlung an der HBK die intensiven eigenen künstlerisch-praktischen Erfahrungen der angehenden Kunstvermittler in den künstlerischen Klassen der Freien Kunst stellte sich unter den formalen Anforderungen eines lehramtsbezogenen Bachelors für die Studierenden zunehmend als Problem heraus.
Die HBK hat für diese Situation eine Lösung entwickelt, die sich sowohl auf die derzeit immatrikulierten Studierenden der Kunstvermittlung als auch auf die Zukunft der Studiengänge BA und MA Kunstvermittlung bezieht.
In Kürze werden hierzu Gespräche mit den zuständigen Ministerien und der ZEvA geführt. In diesem Zusammenhang wird auch das Problem der noch ausstehenden Akkreditierung erörtert.
Darüber hinaus wird sich das Präsidium der HBK in seiner Sitzung am 25. Februar mit den hier aufgeworfenen Fragestellungen beschäftigen und verbindliche Regelungen beschließen.
Die dargestellte Sachlage ist kein Einzelproblem der HBK. Bundesweit sind von insgesamt 164 Bachelor-Studiengängen an Kunst- und Musikhochschulen bisher nur 19 akkreditiert."













