Bachelor Kunstvermittlung wird akkreditiert
Hochschule für Bildende Künste (HBK) bereitet Entwurf für Zielvereinbarung mit Ministerium vor
BRAUNSCHWEIG. In der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig laufen die Arbeiten und Gespräche auf Hochtouren, die Kunstvermittlung auf eine neue Basis zu stellen.
In der vergangenen Woche hatte es Turbulenzen um die beschlossene Schließung des Bachelor-Studienganges Kunstvermittlung gegeben, wir berichteten.
Mittlerweile steht fest: Der Studiengang wird trotz seiner Einstellung akkreditiert. Darüber informierte HBK-Vizepräsident Gerhard Baller gestern den Asta der Hochschule.
Darüber hinaus wird das HBK-Präsidium am Donnerstag über den Entwurf einer Zielvereinbarung beraten, die mit dem zuständigen Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) geschlossen werden soll.
"Dem können und wollen wir nicht vorgreifen", sagte HBK-Präsidentin Barbara Straka unserer Zeitung. Es gehe um ein Modell der Kunstvermittlung, dem im Bologna-Prozess Pilotfunktion zukommen könne.
Im Hintergrund steht die Frage, wie künftige Kunstvermittler am besten studieren und damit auf Tätigkeiten an Schulen oder in kulturellen Institutionen vorbereitet werden können.
Unter Fachleuten kommt dieser Frage im Lehr- und Bildungs-Kanon eine Sonderstellung zu ästhetische Bildung gilt als Schlüssel zu Kreativitätsprozessen, deren Brachliegen heute angemahnt wird und zu Defiziten weit über das Fach Kunst hinaus führt.
Die Diskussion darüber will die HBK, die in der Kunstvermittlung ein besonderes Pofil besitzt und ausbauen will, vom im April beginnenden Sommersemester an offensiv diskutieren und plant dazu auch Veranstaltungen mit Fachleuten, Künstlern, Lehrern. nos













