So wird man Verkehrs-Ingenieur
Ein Studium mit großen Zukunftschancen Einzigartige Kooperation zwischen TU und Fachhochschule
BRAUNSCHWEIG. Flugzeuge wirtschaftlich einsetzen, die beste Mobilitätslösung für Geschäftsreisende, Güter umweltschonend transportieren solche Aufgaben verbinden technisches und wirtschaftliches Wissen über Mobilität und Verkehr.
Die TU Braunschweig bildet im Studiengang Mobilität und Verkehr seit 2006 erfolgreich Verkehrsingenieure für die deutsche Wirtschaft aus. Dieser Studiengang eröffnet einen neuen Zugang zum Berufsbild des Verkehrsingenieurs.
Die klassische Ausbildung zum Verkehrsingenieur führte bisher über das Bauingenieurwesen im Bereich des Straßenbaus oder über den Maschinenbau im Bereich der Konstruktion von Fahrzeugen.
Aber auch im Verkehr setzten sich in den letzten Jahren neue Kommunikationstechniken wie Verkehrsinformationssysteme durch. Moderne Methoden des Verkehrsmanagements verbinden heute Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeuge etwa im Bereich der Navigation.
Diese Entwicklungen änderten die Anforderungen an das Berufsbild des Verkehrsingenieurs. Die Anforderungen erweiterten sich. Zudem wurden bisher staatlich geführte Institutionen privatisiert und die Ausrichtung der Unternehmen, die sich beispielsweise mit Informations- und Kommunikationsdiensten beschäftigen, ist wirtschaftlich. Dadurch erfordert der Beruf des Verkehrsingenieurs zusätzlich betriebswirtschaftliches Wissen.
Diesen Spagat bietet die TU Braunschweig mit ihrem Studiengang Mobilität und Verkehr. Die Vorlesungen der Studierenden sind aus den Bereichen des Bauingenieurwesens, Maschinenbaus, der Kommunikationstechnik sowie den Wirtschaftswissenschaften zusammen gestellt. Damit ist Mobilität und Verkehr der erste Studiengang an einer deutschen Universität, in dem alle Aspekte des Verkehrswesens vereint werden. Kombinationen wie diese machen fit für relevante Themen im Berufsleben wie Umweltschutz und Globalisierung. In der Ausbildung der jungen Ingenieure wird nicht nur wert auf theoretisches Wissen gelegt, sondern auch Kurse wie Fachenglisch können belegt werden.
Überdies werden europaweite Kooperationen mit anderen Hochschulen aufgebaut und Auslandsaufenthalte an anderen Hochschulen sind möglich. Um die praktische Ausbildung der Studierenden zu fördern, bietet Mobilität und Verkehr die direkte Vermittlung von Praktika an.
Die Berufsaussichten der Absolventen sind gut. Der Bachelor-Studiengang vermittelt ein breites Wissen in allen Verkehrssystemen. Im Master-Studiengang spezialisieren sich die Studierenden entweder für ein bestimmtes Berufsbild oder für einen bestimmten Verkehrsbereich wie den Schienenverkehr oder den Flugverkehr.
Absolventen finden Anstellungen bei großen Unternehmen wie beispielsweise Volkswagen, Salzgitter AG, MAN oder Siemens.
Das Umfeld in Braunschweig ist für diesen Studiengang ideal geeignet: Braunschweig ist Verkehrskompetenzregion. Hier sind Unternehmen der Bereiche Fahrzeugtechnik, Eisenbahnwesen, Luft- und Raumfahrt sowie öffentliche Einrichtungen im Verkehrsbereich wie beispielsweise das Luftfahrtbundesamt und die Deutsche Luft- und Raumfahrtbehörde ansässig.
Dies trägt dazu bei, dass die TU mit diesen Studiengängen bundesweit ausstrahlt. Deutlich werden diese Entwicklungen im wachsenden Interesse an dem jungen Studiengang: 40 Prozent der Interessenten 2008 sind weiblich.
Nicht nur dies zeichnet den Studiengang aus. Auch mit der FH Braunschweig/Wolfenbüttel besteht eine einzigartige Kooperation: Die FH-Bachelor können nach ihrem Abschluss in den Master Mobilität und Verkehr an der TU Braunschweig wechseln.













