12 Sommerreifen sind "gut"
Wenn Schnee und Eis geschmolzen sind, wird es Zeit für Sommerreifen. Stiftung Warentest hat viele Modelle getestet.
Ein "Sehr gut" verteilten die Tester, die 36 Modelle in zwei Größen untersuchten, nicht. Der Testsieger von Michelin bietet einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und erweist sich im Fahrtest als besonders verschleißfest. Die "guten" Konkurrenten greifen besser bei nasser Fahrbahn, überzeugen dafür aber nicht so sehr beim Kraftstoffverbrauch und der Verschleißfestigkeit.
Ob die alten Sommerreifen hervorgeholt oder neue gekauft werden, entscheidet vor allem die Profiltiefe. "Der Gesetzgeber schreibt 1,6 Millimeter vor, mit zwei Millimetern Profil sind Autofahrer tatsächlich auf der sicheren Seite", rät Gerd Mylius, Kraftfahrtexperte des TÜV Rheinland. Abgefahrene Reifen verlängern den Bremsweg und steigern die Gefahr von Aquaplaning.
Der TÜV Rheinland weist zudem darauf hin, dass vor dem anstehenden Reifenwechsel die Rad-Reifen-Kombinationen auf Beschädigungen geprüft werden müssen. Das heißt: Reifen, die Beulen oder Risse aufweisen, nicht mehr aufziehen, sondern fachgerecht entsorgen lassen. Das Einmotten der Winterreifen während des Sommers lohnt sich nur, wenn ihre Profiltiefe mindestens vier Millimeter beträgt. Am besten lagern sie an einem kalten, dunklen Ort. Die Reifen sollten nicht seitenverkehrt montiert werden. Vor Verwechslungen schützt eine Markierung mit Kreide.













