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12. Februar 2012
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Studium der Informatik: Gute Zeiten für den Bachelor

In der Computerbranche gibt es wieder Chancen für Berufseinsteiger – Weniger Studienanfänger

Von Reinhard Böhm

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Die Computer-Branche hat das Tal der Tränen durchschritten, Firmen stellen wieder ein. Eine Internet-Jobbörse meldet bundesweit mehr als 900 Einstiegspositionen und etwa 9000 Jobs für Berufserfahrene im Bereich Informationstechnologie (IT)/Telekommunikation.

Allein die deutschsprachigen Niederlassungen des Suchmaschinenbetreibers Google suchen derzeit fast 100 Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund kommt der Bachelor in Informatik der Technischen Universität (TU) Braunschweig gut an.

"Wir haben einen innovativen und modernen Bachelor-Studiengang mit breiten Grundlagen und vielen anwendungsbezogenen Lehrangeboten gestaltet", sagt Professor Bernhard Rumpe, Studiendekan Informatik an der TU.

Dabei weist der Leiter des Instituts für Software Systems Engineering auf die vielfältigen Vertiefungsrichtungen hin, wie etwa Robotik, Computergrafik, Computernetze und Softwaretechnik.

Die Statistik gibt der positiven Einschätzung recht. Obwohl bundesweit zum Wintersemester 2006/2007 die Anfängerzahlen in Informatik leicht zurückgingen,
gehört das Fach mit rund 75 000 Studierenden bundesweit immer noch zu den am stärksten besetzten Studienfächern.

An der TU  Braunschweig schrieben sich sogar mehr Studierende als vor einem Jahr ein.

Die TU Braunschweig erwartet gute Chancen für die zukünftigen Absolventen. Ein zügiges Studium, wie es mit dem sechssemestrigen Bachelor-Studiengang konzipiert ist, gilt in dem dynamischen IT-Berufsfeld als großes Plus. Stellenbedarf besteht im Gesundheitswesen, im E-Government und in vielen Schnittstellen zum Ingenieurbereich, wie zum Beispiel dem Automobilbau. Nach einer aktuellen Untersuchung der IG Metall können Berufseinsteiger in der Softwareentwicklung pro Jahr mit rund 40 000 Euro rechnen, Projektleiter ver-
dienen durchschnittlich fast das Doppelte.

Angesprochen sind motivierte,
eigenverantwortlich handelnde
Studieninteressenten mit gutem analytischen und mathematischen
Verstand. "Wem der Bachelor
nicht reicht, kann einen internationalen Master draufsetzen", sagt Rumpe.

Samstag, 06.01.2007
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/6267267/menuid/291621

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