Wie erkenne ich eine Borreliose beim Hund?
Borreliose ist eine Erkrankung die durch verschiedene Borrelienarten verursacht wird. Diese werden beim Biss einer infizierten Zecke mit dem Speichel übertragen. Bei einer Borreliose kann es zu Erkrankungen des Nervensystems, anderer Organe oder der Gelenke kommen.
Menschen und Hunde sind besonders empfänglich. Katzen und Kaninchen erkranken selten. Beim Hund bildet sich die vom Menschen bekannte Hautrötung um den Stich oft nicht aus, so dass die Erkrankung erst Wochen nach dem Biss bemerkt wird, wenn der Körper mit Krankheitssymptomen, wie Fieberschüben, taumeln, Zuckungen oder geschwollenen, schmerzenden Gelenken reagiert. Findet man die Zecke, kann sie im Labor auf Borrellien untersucht werden. Ist sie befallen, sollte sofort mit einer Antibiotikatherapie begonnen werden. Das Gleiche gilt, wenn sich der Zeckenbiss entzündet. Für Hunde gibt es verschiedene Impfstoffe um eine Infektion zu verhindern.













