Die Minis machen mobil
Notebooks im Westentaschenformat werden zunehmend populärer Leistung reicht für den Alltag
Schluss mit Notebooks jenseits der 3-Kilo-Klasse die Masse der sperrigen Mobilrechner bekommt zunehmend Konkurrenz. "Mini-Notebooks" nennen sich die neuen Rechenwinzlinge. Die Kundschaft ist begeistert, ein echter Trend hat sich entwickelt.
Besonders für Schüler, Studenten und Pendler lohnen sich die von mittlerweile vielen Herstellern angebotenen Mini-Notebooks. In der Schulpause schnell noch das nächste Referat vorbereiten, die Vorlesung mitschreiben oder während der morgendlichen Zugfahrt die eigene MP3-Sammlung genießen? Kein Problem für die neuen Zwerge.
Mit circa einem Kilo fallen sie beim Transport sprichwörtlich kaum ins Gewicht und eignen sich damit selbst für den vollen Schulranzen. Auch die Abmessungen halten sie in durchweg transportablen Grenzen. So beträgt die Breite des meistverkauften Modells, des "Asus EEE", gut 22 Zentimeter und unterbietet damit die Größe eines handelsüblichen Lineals.
Die Einsparungen bei Größe und Gewicht haben allerdings ihren Preis. So muss auf weit ausladende Bildschirme verzichtet werden, die meisten Mini-Monitore bieten lediglich 7 bis maximal 10 Zoll. Herkömmliche Notebooks kommen hier auf 15 Zoll und mehr. Ist der kleine Rechenknecht dazu auserkoren, unter Windows zu arbeiten, so sollte die Auflösung für komfortables Arbeiten bei 1024 mal 600 Bildpunkten liegen. Einige Mini-Notebooks mit dem Betriebssystem Linux kommen auch mit einer deutlich geringeren Auflösung aus, ohne Bedienkomfort einzubüßen.
Vielschreiber müssen sich auf deutlich kleinere Tastaturen einstellen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit lässt sich aber auch mit den kleinen Tasten recht komfortabel und flüssig schreiben.
Geht es um die nutzbaren Anwendungen, so geben die aktuellen Entwicklungen auf dem Technikmarkt Anlass zur Freude: Stromsparende und trotzdem ausreichend leistungsfähige Prozessoren wie die Intel Atom-Reihe ermöglichen flüssiges Arbeiten, wie man es von seinem herkömmlichen PC oder Notebook gewöhnt ist. Aufwändige Bildbearbeitung und ausgedehnte Spieleorgien überfordern die Zwerge zwar, Textverarbeitung, Videos und Musik aber bringen sie nicht mehr zum Schwitzen.
Auch in punkto Ausstattung brauchen sich die Mini-Notebooks nicht mehr zu verstecken: Sie bringen USB-Schnittstellen ebenso mit wie WLAN-Chip und Netzwerkanschluss. Auch Buchsen für die Kopfhörer und Speicherkartenleser gehören zum Standard.
Beim Preis können die Minis voll und ganz punkten: Je nach Hersteller, Modell und Ausstattung werden zwischen 200 und 400 Euro fällig verglichen mit herkömmlichen Notebooks durchaus günstig.











