Jaksche zu Ullrich: «Verstehe seine Situation»
Berlin (dpa) - Ex-Radprofi Jörg Jaksche hat Mitleid mit dem in der Vorwoche wegen Dopings verurteilten Jan Ullrich. Seiner Ansicht nach hatte der frühere Telekom-Star keine Möglichkeit, sich in seiner kurz nach dem Urteil verbreiteten Stellungnahme detailliert zu den Doping-Vorwürfen zu äußern oder gar ein umfangreiches Geständnis abzulegen. «Vermutlich konnte 'Ulle' allein schon aus juristischen Gründen gar nicht mehr sagen, als er es in seiner Erklärung getan hat», meinte der 35-jährige Jaksche im Interview mit der Tageszeitung «Die Welt». Aufgrund von Ullrichs früheren Eidesstattlichen ... [ zum Artikel ]
BDR: Kein Ullrich-Start bei deutschen Jedermann-Rennen
Berlin (dpa) - Wegen seiner zweijährigen Doping-Sperre darf Ex-Profi Jan Ullrich laut Bund Deutscher Radfahrer auch bei Amateurrennen in Deutschland nicht starten. Wie der BDR mitteilte, spiele es dabei «keine Rolle, ob der Teilnehmer offiziell erfasst wird oder aus anderen Gründen mitfährt». Ullrich war in der Vorwoche vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt worden - der einzige deutsche Sieger der Tour de France hatte bereits im Februar 2007 seine Profikarriere beendet. Dennoch greife die bis 21. August 2013 verhängte Sperre auch bei sogenannten ... [ zum Artikel ]
UCI-Boss: Ullrich kein Vorbild - Hondo: Unfairness
Berlin (dpa) - Jahrelang war Jan Ullrich Aushängeschild und Idol im deutschen Radsport. Spätestens nach dem Doping-Urteil des CAS und Ullrichs Erklärung zur Vergangenheit ist der ehemalige Telekom-Star in den Augen von Weltverbandschef Pat McQuaid aber kein Vorbild mehr. «Zumindest nicht, bevor er nicht komplett die Verantwortung für sein Fehlverhalten eingeräumt hat», sagte McQuaid der «Welt am Sonntag». Andere Fahrer hätten Fehler zugegeben, «und nur dieser Schritt - schmerzvoll, aber absolut essenziell - hat ihnen in den Augen der Öffentlichkeit eine gewisse Glaubwürdigkeit zurückgegeben.» ... [ zum Artikel ]
Telekom fühlt sich von Ullrich-Urteil bestätigt
Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom hat zufrieden auf das Urteil des CAS gegen ihren ehemaligen Rad-Star Jan Ullrich reagiert. Die Verurteilung durch den Internationalen Sportgerichtshof «unterstreicht, dass die Entscheidung der Teamleitung 2006 richtig war, sich von Jan Ullrich zu trennen», teilte der Konzern auf Anfrage mit. Der Fall sei für die Telekom damit erledigt. Eine Schadensersatzforderung an Ullrich werde es nicht geben, hieß es. Die Telekom hatte nach mehreren Dopingfällen «im Jahr 2007 entschieden, unser Engagement zu beenden, weil wir trotz aller Bemühungen erkennen mussten, dass ... [ zum Artikel ]
Ullrichs weiche Erklärung - Kritiker: «Substanzlos»
Berlin (dpa) - Von wegen knallhartes Dopinggeständnis! Mit einer wachsweichen Reaktion auf seine CAS-Verurteilung hat Jan Ullrich die Erwartungen an eine umfangreiche Beichte enttäuscht. Einen «Kontakt» zu Doping-Doktor Fuentes räumte der gefallene deutsche Rad-Star ein, dazu «immens großen» öffentlichen Druck - mehr aber nicht. In einem Statement verriet der 38-Jährige keine Details der Besuche bei dem spanischen Arzt. Sie hatten den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu einer Zweijahressperre und einer Annullierung aller Resultate ab Mai 2005 veranlasst. Auch kein Wort zu möglichen ... [ zum Artikel ]



